Nächstes Seminar! Frei reden vor Gruppen – Rhetorikseminar in Köln - am 20. und 21. September 2010 Anmelden HIER

Archive for the “Blogserie” Category

Im ersten Teil haben ich über Grenzen und Nebenkriegsschauplätze geschrieben. Kommen wir heute zum zweiten Teil der Blogserie 13 rhetorische Regeln für Pressekonferenzen . Wissen Sie worüber Sie sprechen!

„Denken ohne Wissen macht den Zufall zum Herrscher.“

Werner Kollath (1892-1970), dt. Bakteriologe

Immer wieder sehe ich, wie Fragen von Journalisten gestellt werden, auf die keine genauen Zahlen genannt werden können oder Firmenchefs werden nach Details von bestimmte Vorgängen befragt.

Hier haben Sie zwei Möglichkeiten – (a) selbst informiert sein (b) einen Experten aus der Firma mitnehmen.

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Analog zur Texterstellung für die mündlich Rede, gibt es bestimmte Vorgehensweise in der Texterstellung für Blogs.

Hier Teil 5 der 6teiligen Blogserie in 6 Schritten zum guten Blogartikel (Übersichtsseite).

Mit der intensiveren Arbeit des Schreibens für meinen Rhetorikblog, habe ich mich zwangsweise damit beschäftig, was sagen denn andere wie „man“ für einen Blog richtig schreibt.

Richtig gute Tipps und Techniken habe ich bei zwei anderen Blogs gefunden. Beide beschäftigen sich mehr oder weniger mit der Optimierung von Blogbeiträgen.

Peer Wandiger (bei Twitter)vom Blogprojekt.de und Jürgen Schnik (bei Twitter) vom Erfolgs-Blogging.de

Auf dem Blogprojekt.de habe ich eher technische Techniken erfahren, die wichtig sind, um einen Beitrag gut einzustellen.  Erfolgs-Blogging.de hat mich hingegen zum Nachdenken gebracht.

Natürlich bin ich über viele weitere Blogs gelaufen, andere haben meine Denkweise zum Schreiben von Beiträgen aber nicht beeinflusst.

In der klassischen Vorgehensweise um Texte zu erstellen käme nun die „Memoria“. Der fünfte Schritt auf der Rhetorischen Treppe – das Einprägen des eigenen Textes. Da wir Blogtexte jedoch schreiben oder aufsprechen oder verfilmen, gestaltet sich der fünfte Schritt anders.

Es geht vielmehr darum Blogbeiträge richtig technisch zu Formatieren.

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Im Teil 1 habe ich die Ausgangssituation beschrieben. Heute folgt eine alternative, eine rhetorische Vorgehensweise.

Schauen wir uns noch einmal die Anfrage der Kundin an. Was genau sagt sie uns denn?

Frau: Ich hätte gern den Toilettenschlüssel und eine Autowäsche

Wer schon einmal etwas vom Vier-Ohren-Modell gehört hat, ist hier klar im Vorteil. Aber auch ohne geht es ganz gut und mit dem richtigen Zuhören, haben wir die Möglichkeit eine echte Dienstleistung für die Kundin aufzubauen, auch an einem Samstag Vormittag mit dem Deutschlandspiel in der Warteschlange.


Leute und Geschichte - Jahresabo

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Der Griffel ist der beste Lehrmeister“, so sagte es wohl Cicero. Überliefert wird dieser Spruch bereits seit Jahrtausenden von Rhetorikern. Glauben wir ihm, so heißt das konkret für das Verfassen von Reden und Blogbeiträgen …. schreiben, schreiben und noch mal schreiben.

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MUSS-SOLL-KANN stehen im Trend!6 Schritte zum Blogartikel - Stoffanordnung

Beim assoziativen Schreiben, legen wir einfach los und schreiben. Um einen hervorragenden Blogbeitrag zu Stande zu bringen, reicht das aber nicht. Jeden falls nicht immer. Gerade bei komplexen oder komplizierten Themen ist es sinnvoller die Informationen zu sammeln, wie ich es im zweiten Abschnitt beschrieben habe.

Im Anschluss folgt dann der spannende Teil, die Vorbereitung. Die Struktur, die Gliederung aber auch die Spannung. Die Antike Rhetorik nennt diesen Vorgang dispositio – Stoffgliederung.

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Den Stoff einsammeln umschreibt sehr gut, wie wir vorgehen.

Der zweite Schritt auf der rhetorischen Leiter, ist die Stoffsammlung. Die römischen Rhetoriker nannten dies die „inventio“.

Modern bezeichnet Joachim Knape die inventio als das „Rhetorische Setting“. Hier entscheidet sich im Prinzip wie und wo und was wir reden oder schreiben.  Einige Fragen dienen dabei der Orientierung und helfen sich genauer mit dem eigenen Thema zu beschäftigen.

Gehen wir in unserer Vorbereitung einmal davon aus, dass wir ein Brainstorming durchführen und uns vorab die wichtigsten Dinge überlegen.

  • Zu wem Sprechen Sie? – Publikumsanalyse
  • Welche Argumente gibt es für mein Thema?
  • Welche Gegenargumente können auftauchen?
  • Mit welchen Fragen haben Sie zu rechnen?
  • Womit kann ich meine Zuhörer begeistern?
  • Welche Medien oder Örtlichkeiten sind zu besorgen ? – Instrumentarienkalkül
  • Welchen Stil lege ich fest?
  • Welche Beispiele illustrieren meine Rede?
  • Wie viel Zeit brauchen Sie?

Erfahren Sie mehr dazu, wie wir Blogbeiträge schreiben.

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Die Rhetorik geht bei der klassischen Erstellung eines Beitrages von 6 Schritten aus.

Hier eine Übersicht der Anstehenden Blogbeiträge:

Ich nutze meine kleine Blogserie um die Vorgehensweise für Blogbeiträge zu beleuchten, denn das Schreiben ist anders als das Reden.

Legen wir also mit der “interllectio” – der Themenfindung los.

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