Im ersten Teil haben ich über Grenzen und Nebenkriegsschauplätze geschrieben. Kommen wir heute zum zweiten Teil der Blogserie 13 rhetorische Regeln für Pressekonferenzen . Wissen Sie worüber Sie sprechen!
Immer wieder sehe ich, wie Fragen von Journalisten gestellt werden, auf die keine genauen Zahlen genannt werden können oder Firmenchefs werden nach Details von bestimmte Vorgängen befragt.
Hier haben Sie zwei Möglichkeiten – (a) selbst informiert sein (b) einen Experten aus der Firma mitnehmen.
Pressekonferenzen in Ihrer klassischen Form finden häufig statt, auch in einer sozialen twitterxinglinkedin&facebook Welt. Viele Firmen setzen auch heute auf die traditionellen Verteiler von Informationen – den Tageszeitungen.
Als Rhetorikerin bin ich keine Journalistin. Was habe ich also zu Pressekonferenzen zu sagen? Nun das, was für die Sprechenden wichtig ist. In einer Pressekonferenz sind Firmeninhaber die Vorredner und haben viele Nachredner – wie Jochaim Knape es einmal nannte.
Während der WM habe ich vielen Pressekonferenzen online oder via TV beigewohnt. Häufig war das mehr schlecht als recht aus meinem Blickwinkel. Daher meine Motivation heute 13 rhetorische Regeln für Pressekonferenzen aufzulisten. Da dieses Thema sehr umfangreich ist, werde ich die einzelnen Themen gesondert veröffentlichen.
Mit der intensiveren Arbeit des Schreibens für meinen Rhetorikblog, habe ich mich zwangsweise damit beschäftig, was sagen denn andere wie „man“ für einen Blog richtig schreibt.
Richtig gute Tipps und Techniken habe ich bei zwei anderen Blogs gefunden. Beide beschäftigen sich mehr oder weniger mit der Optimierung von Blogbeiträgen.
Auf dem Blogprojekt.de habe ich eher technische Techniken erfahren, die wichtig sind, um einen Beitrag gut einzustellen. Erfolgs-Blogging.de hat mich hingegen zum Nachdenken gebracht.
Natürlich bin ich über viele weitere Blogs gelaufen, andere haben meine Denkweise zum Schreiben von Beiträgen aber nicht beeinflusst.
In der klassischen Vorgehensweise um Texte zu erstellen käme nun die „Memoria“. Der fünfte Schritt auf der Rhetorischen Treppe – das Einprägen des eigenen Textes. Da wir Blogtexte jedoch schreiben oder aufsprechen oder verfilmen, gestaltet sich der fünfte Schritt anders.
Es geht vielmehr darum Blogbeiträge richtig technisch zu Formatieren.
Die Stimme lebt! Und Podcasts leben von der Stimme.
Nun mehr seit Juni 2008 produziere ich mehr oder minder regelmäßig Podcasts rund um die Rhetorik. Wer mich näher kennt, der weis, dass mir das Reden mehr als das Schreiben liegt.
Daher machen mir persönlich die Podcasts auch mehr Freude als der Blogbeitrag oder andere schriftliche Dinge. Deshalb widme ich diesen Blog-Beitrag dem Thema Podcast.
Seit gestern abend nun ist Horst Köhler offiziell der Ex-Bundespräsident. Mit dem großen Zapfenstreich verabschiedet sich die Nation.
Rhetorisch interessant ist jedoch etwas anderes! Der kairosden Köhler wählte. Der Moment aktiv zu werden. Eine wichtige Maxime in der strategischen Rhetorik ist es, den richtigen, den passenden Moment zu finden und dann zu handeln. Zum Vorsprecher für andere zu werden und Handlungen zu initiiren.
Horst Köhler war über viele Jahre hinweg ein Finanzexperte, der die Geschicke einer großen Bankengruppe leitete und sich auch sonst mit dem Geld auskannte. Sein Werdegang zeigt deutlich, dass ihn die finanziellen Fragen immer interessiert haben müssen. Als Bundespräsident wird er hier mit seiner repräsentativen Funktion jedoch auf Eis gelegt. Was die Finanzwelt angeht, ist er handlungsunfähig.
Aber Horst Köhler handelt. Horst Köhler wird aktiv. Horst Köhler nimmt Einfluß. Horst Köhler nutzt den Moment, seinen kairos.
Den oportunen Moment nutzen. Genau das ist hier geschehen!
Das ist für mich häufig die erste Fragen, wenn ich durch verschiedene Blogs schweife. In den letzten Monaten bin ich zum aktiven Blogleser geworden, nicht im RSS-FEED vielmehr direkt auf den Blogseiten. Bei meinen Stammblogs weis ich mittlerweile wer dahinter steckt. Fliege ich aber nur über einen Blog, so frage ich mich oft, wer schreibt denn hier?
Wie es der Zufall so will, habe ich heute auf zwei meiner Stammblogs Beiträge zum Thema Gravatar bzw. “Wer schreibt hier?” gefunden.
Natürlich habe ich mir selbst auch die Frage gestellt, wissen meine Blogleser wer ich bin? Die Seiten meines Blogs geben natürlich viel Hintergrundwissen, aber so richtige eine Vorstellung, wer ich bin und warum ich über Rhetorik schreibe? Nein, die weist mein Blog auch nicht aus. Somit habe ich mir selbst eine Hausaufgabe aufgegeben und werde in den nächsten Tagen eine über mich Seite, viel mehr aber noch, eine Kurzinfo über in das Blog einbauen. Read the rest of this entry »
...heißt Sie Judith Torma, Magistra Artium der Rhetorik. Der Tübinger-Rhetorik-Schmiede entwachsen biete ich seit 7 Jahren Rhetorikseminare, Rhetorikworkshops sowie Firmenschulungen und offene Seminare rund um die Rhetorik an. Auf dem Rhetorikblog.com schreibe ich über die Kernthemen der Rhetorik und besuche Nebenkriegsschauplätze.