Webinar mit Anke Lambrecht: 3 Dinge, die ich gelernt habe

Konzentration und Zeit haben für die Dinge, die uns wichtig sind, sind die neue Währung in der Arbeitswelt. Wie steht es um Ihre Konzentration? Ich habe drei wichtige Dinge im Webinar mit Anke Lambrecht gelernt.

Das Webinar mit Anke Lambrecht ist auf große Resonanz gestoßen – gut 3 Dutzend Menschen interessierten sich am Freitag Mittag für unser Thema „Mehr Konzentration für die Rede“.

 

Konzentration als Katalysator für die Erstellung von Reden

 

Als Rhetorikerin schaue ich natürlich immer auf Struktur, kenne meine Möglichkeiten Reden und Präsentationen spannend aufzubauen. Auch all die anderen wichtigen Dinge habe ich immer im Auge – zu wem rede ich, was will ich erreichen und wie setze ich das um. Woran ich jedoch oft nicht denke: Wie bereiten sich andere darauf vor eine Präsentation zu erstellen. Klar gebe ich meinen Teilnehmenden in Seminaren und Webinaren immer Tipps und Techniken mit auf dem Weg, wie sie eine Rede erstellen.

 

Doch weiß ich wenig darüber, wie unser Körper reagiert, was wir als Menschen brauchen, um auch konzentriert arbeiten zu können. Genau das war der Grund, warum ich mir Anke Lambrecht als Fachfrau ins Boot geholt habe.

 

Ihre Aufgabe war es im Webinar klar herauszustellen, welche Grundlagen wir brauchen, um konzentriert arbeiten zu können. Nur wenn wir konzentriert sind, erstellen wir Präsentationen in kurzer Zeit und arbeiten so auch effizient.

 

 

Ohne Konzentration wird die Erstellung der Präsentation zur Endlosschleife

 

Mit etwas Abstand stelle ich heute fest, es gibt drei Dinge, die ich noch einmal bewusst wahrgenommen und für mich gelernt haben. Diese 3 Dinge teile ich heute mit Ihnen.

 

Kennen Sie Ihre Leistungskurve

 

Die Leistungskurve ist einer der fünf Tipps, die uns Anke Lambrecht im Webinar vorstellte.  Als ich Selbständig wurde, habe ich sehr schnell festgestellt, dass es bestimmte Zeiten am Tag gibt, in denen mir einfach viele Dinge leicht von der Hand gehen.

 

In diesen Zeit ist meine Leistungskurve also besonders hoch. So lange meine kleiner Sonnenschein in den Kindergarten ging, konnte ich immer erst um 8.30 Uhr so richtig anfangen zu arbeiten. Das hat mich gewurmt, denn da war ich das erste Mal schon wieder müde. Heute, nach der Einschulung kann ich wieder um 7.30 Uhr loslegen. Es ist für mich immer noch erstaunlich, wie viel ich in dieser ersten Arbeitsstunde von 7.30 bis 8.30 Uhr alles erledigen kann.

 

Eine meiner Hochleistungsstunden ist also sehr früh am Morgen. Wie ist das  bei Ihnen? Haben Sie Zeit am Tag, wo alles nur so fließt und uns leicht von der Hand geht. Oder kennen Sie eher das Gegenteil – Zeiten, in denen sich alles hinzieht und nichts vorwärts oder rückwärts geht.

 

Der Hinweis von Anke Lambrecht ist sehr sinnvoll – kennen Sie Ihre eigene Leistungskurve! Legen Sie wichtige Arbeiten in die Zeiten, in denen Sie ein Hoch erleben. Für mich sind das besonders zwei Zeiten am. Die zweite Stunde stelle ich Ihnen nun vor.Anke Lambrecht fragt: Kennen Sie ihre Leistungskurve?

Die „Stille Stunde“ als Kraftspende

 

Einen Namen dafür hatte ich nie, jetzt aber weiß ich es ist die „Stille Stunde“. Einige sagen dazu auch offene Tür oder geschlossene Tür Signal. Ein Signal an alle, jetzt bitte nicht stören. Denn jede Störung reißt uns aus unserem Flow. Anke Lambrecht bringt erstaunliche Zahlen im Webinar, wie oft wie unterbrochen werden und wie ineffizient wir damit werden.

 

Viele Menschen wundern sich, wenn ich Sie bitte mich vorrangig zwischen 9 und 12 Uhr anzurufen. Oft kommt dann die Fragen – arbeiten Sie danach gar nicht mehr? So einen Tag wünsche ich mir auch.

 

Doch na klar arbeite ich auch nach 12 Uhr. Aber anders. Eher so wie die Ämter – ab 12 ist es geschlossenen. In meiner Arbeit als Trainerin und Beraterin betreue ich viele Menschen dabei fokussiert an ihren Reden oder Präsentationen zu arbeiten oder wir machen gemeinsam die Generalprobe. In solchen Momenten ist ein klingelndes Telefon die absolute Horrorunterbrechung. Genau aus diesem Grund keine Anrufe nach 12 Uhr bitte.

 

Zwischen 13.30 und 15.30 Uhr ist meine zweite Zeiteinheit am Tag, in der meine Leistungskurve nach oben geht.

 

stille Stunde

Deshalb ist meine Stille Stunde fast täglich zwischen 14 und 15 Uhr. Jetzt gerade ist es übrigens 14.51  Uhr und dieser Beitrag schreibt sich fast von allein.

Zwischen zwei und drei lege ich bewusst Aufgaben, für die ich viel Konzentration brauche. Da schalte ich vieles andere einfach ab: Facebook, Twitter, Xing und mein Radio oder Podcasts sind offline.

Weil meine Leistungskurve hoch ist und ich die Stille Stunde vor Jahren für mich eingeführt habe, erledige ich wichtige Dinge in dieser Zeit – ja auch Buchhaltung, aber meistens das Schreiben von Beiträgen, Aufgaben für Kunden oder Konzeptionsaufgaben.

 

Die „Stille Stunde“ ist für mich wirklich ein Goldschatz. Wie ist das bei Ihnen?

 

Bewegung bringt Schwung in den Kopf

 

Anke Lambrecht sagte sinngemäß: Es gibt einen Grund, warum Kopf und Körper verbunden sind: wenn der eine still steht, so auch der andere.

 

Oft wundere ich mich, warum es nicht vorangeht. Warum meine Hände kalt sind, warum mir keine Worte einfallen.

 

Der Körper braucht Bewegung, so auch der Körper. Die kurze Übung, die Anke Lambrecht anregte, hat mir besonders bewusst gemacht, warum meine Kopf manchmal  so langsam ist. Weil meine Körper still steht.

 

Die Konsequenz für mich: Mehr Bewegung während des Arbeitstages. Als Selbständige kann ich nicht einfach mal die Treppen nehmen, um mit meinem Kollegen zu sprechen oder den Gang in die Küche gehen, um Bewegung zu bekommen.

 

Dafür kann ich aber ab und an stehend arbeiten oder meine Pausen mit einem kleinen Gang um den Block verbinden. Genau das werde ich gerade jetzt in der Übergangszeit zwischen Herbst und Winter wieder bewusster und häufiger umsetzen.

 

Schon Sokrates solle ja gesagt haben, dass Spaziergänge ihm die besten Ideen für Argumentationen und Rede gegeben hat. Also wieder mehr Bewegung für unseren Körper, damit unser Geist wieder aktiv wird.

 

Was unternehmen Sie ganz persönlich um wieder Schwung in ihren Kopf zu bekommen.

 

Zwei Checklisten, die Ihre Konzentration steigern

 

Anke Lambrecht und ich haben für unsere Webinarteilnehmer zwei Checklisten erstellt. Diese teile ich hier jetzt mit Ihnen. Nutzen Sie diese zwei Checklisten, um sich optimal auf ihre nächste Rede oder Präsentation vorzubereiten.

 

Anke Lambrechts Checkliste: „5 Tipps, wie Sie konzentriert arbeiten.“

 

Diese Checkliste verschenkt Anke Lambrecht. Diese Checkliste in Verbindung mit unserer Aufzeichnung für das Webinar bringt ihnen mehr Konzentration und fünf ganz praktische Tipps um nun konzentriert an ihren rednerischen Aufgaben zu arbeiten.Checkliste von Anke Lambrecht

 

Judith Tormas Checkliste: „6 Schritte zur Präsentation“

 

Struktur und Gliederung sind neben der Argumentation das Herzstück der klassischen Rhetorik. Damit es ihnen also leichter  fällt strukturiert an die Erstellung einer Rede oder Präsentation heranzugehen, bietet diese Checkliste genau die 6 Schritte, die uns die Erstellung einer Präsentation erleichtern. Außerdem habe ich die Gliederung für Vorträge in diese Checkliste gelegt.

 

checkliste-6-schritte-zur-praesentation

Jetzt liegt es an Ihnen! Sorgen Sie für mehr Konzentration

Aufzeichnung vom Webinar mit Anke Lambrecht

Fordern Sie jetzt unsere zwei Checklisten an und lassen Sie sich in der Aufzeichnung zum Webinar inspirieren.

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Judith Torma Goncalves ist die Rednermacherin. Die Rhetorik ist ihr Herzensthema. Als Schulsprecherin erste Auftrittserfahrungen, als AuPair den Faible für Debatten entdeckt und im Studium der Rhetorik ein Zuhause gefunden.

Seit 2003 arbeitet die Rednermacherin als Dozentin, Trainerin und Beratering

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