Nächstes Seminar! Frei reden vor Gruppen – Rhetorikseminar in Köln - am 20. und 21. September 2010 Anmelden HIER

Posts Tagged “Übung”

Zungenbrecher sind etwas herrliches, um die eigene Zunge im Zaum zu halten und gleichsam die Zunge zu entwirren.

Ein eher seltener Zungenbrecher ist dieser:

Im Keller kühlt Konrad Kohlköpfe aus Kassel. Kohlköpfe aus Kassel kühlt Konrad im Keller. Konrad kühlt Kohlköpfe aus Kassel im Keller.

Eine geschickte Übungen für der Tag ist es, diesen Zungenbrecher immer und immer wieder aufzusagen ohne sich dabei die Zunge zu verbiegen. Dieser Zungenbrecher im Besonderen ist nicht der allerschwierigste, eher zählt er zu den einfacheren Zungenbrecher seiner Gattung. Gerade deshalb empfehle ich jedoch daran zu üben.

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Rhetorik ist empfehlenswert….denn sie steckt in jedem von uns.

Die Trias der Rhetorik geht davon aus, dass in jedem von uns die Begabung zum rhetorischen Handeln steckt. Bei dem einen mehr, beim anderen weniger. Deshalb ergänzen die beiden anderen Komponenten die Trias der Rhetorik – Technik und Übung.

Begabung, Technik und Übung bilden das Grundgerüst der Rhetorik.

Wenig Begabung braucht gute Technik und vieeeeeeeeeeeeeeeel Übung

Gute Technik setzt vorhandene Begabung ein und verfeinert mit regelmäßiger Übung.

Viel Übung allein kannTechnik und Begabung nicht ersetzen.



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In meinem letzten Beitrag habe ich mich beschwert, dass nicht genau ungenau und negativ beim Artz gesprochen wird. Zum Ende des Beitrages habe ich einige typische Beispiele gegeben, wie wir häufig formulieren. Der heutige Beitrag zeigt mögliche Auflösungen. Fallen Ihnen weitere Formulierungen ein, dann hinterlassen Sie einen Kommentar.

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Den Stoff einsammeln umschreibt sehr gut, wie wir vorgehen.

Der zweite Schritt auf der rhetorischen Leiter, ist die Stoffsammlung. Die römischen Rhetoriker nannten dies die „inventio“.

Modern bezeichnet Joachim Knape die inventio als das „Rhetorische Setting“. Hier entscheidet sich im Prinzip wie und wo und was wir reden oder schreiben.  Einige Fragen dienen dabei der Orientierung und helfen sich genauer mit dem eigenen Thema zu beschäftigen.

Gehen wir in unserer Vorbereitung einmal davon aus, dass wir ein Brainstorming durchführen und uns vorab die wichtigsten Dinge überlegen.

  • Zu wem Sprechen Sie? – Publikumsanalyse
  • Welche Argumente gibt es für mein Thema?
  • Welche Gegenargumente können auftauchen?
  • Mit welchen Fragen haben Sie zu rechnen?
  • Womit kann ich meine Zuhörer begeistern?
  • Welche Medien oder Örtlichkeiten sind zu besorgen ? – Instrumentarienkalkül
  • Welchen Stil lege ich fest?
  • Welche Beispiele illustrieren meine Rede?
  • Wie viel Zeit brauchen Sie?

Erfahren Sie mehr dazu, wie wir Blogbeiträge schreiben.

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Tania Konnerth antwortete in Ihrem Zur Startseite Blog bereits vor geraumer Zeit auf die Frage: “Wie sage ich Nein“. In Ihren 5 Tipps zum “Nein-sagen” greift ist gut strukturiert und praxistauglich die Frage auf: “Warum fällt es mir so schwer Nein zu sagen?” und gibt wertvolle Hinweise wie wir uns zum Nein vorarbeiten können.

Hier eine kurze Zussammenfassung:

Tipp 1: Analysieren Sie kurz die Situation
Tipp 2: Finden Sie heraus, warum es Ihnen so schwer fällt, “nein” zu sagen
Tipp 3: Machen Sie sich klar, welchen Preis Sie zahlen, wenn Sie “ja” sagen
Tipp 4: Erlauben Sie sich “nein” zu sagen
Tipp 5: Lernen Sie, auf sanfte Art “nein” zu sagen

Vielen Menschen fällt es wahnsinnig schwer ein “Nein” konsequent zu formulieren und auch durchzuhalten. Wenn wir uns jedoch vor Augen führen, was uns ein Jahr in manchen Fällen kosten kann, lohnt sich die Investitution am eigenen “Nein” zu arbeiten. Mit diesem Beitrag greife ich daher die sanfte Art des “Nein-sagens” auf und konzentriere mich auf Formulierungen. In meinen Seminar zeigt es sich immer wieder, das gerade die genau Wortwahlt so sehr schwer fällt.

Daher meine Empfehlung:

  1. machen Sie sich klar, was das Ja bedeuten würde und freuen Sie sich auf die Konsequenzen, die das Nein mit sich bringen
  2. Üben Sie immer mal wieder “Nein” zu sagen – laut und mit einem Sparingspartner
  3. Leben Sie sich für den Anfang Standartanworten parat

Hier folgen nun Formulierungshilfen:

“Leider nein”  – so oder ähnlich beginnen viele Menschen, wenn es um ein Nein geht. Meine Empfehlung hier lautet jedoch eine der folgenden Startegien von Frau Konnerth in eigene Worte umzusetzen.

Das Nein begründen

Situation – nicht entschuldigen, sondern erläutern:

Nein, das gehört nicht zu meinen Aufgaben.

Nein, ich bin im Gespräch.

Nein, im Augenblick bearbeite ich eine andere Aufgabe.

Nein, meine Arbeitseinteilung läßt mir keinen Raum für weitere Aufgaben.

Nein, diese Anfrage wird von meiner Kollegin bearbeitet.

Nein, das das gehört nicht zum Leistungsspektrum.

Verständnis zeigen

Situation – Ein Kollege kommt unter Zeitdruck zu Ihnen, aber Ihre eigene Arbeit muss auch erledigt werden und hat Vorrang.

Das hört sich dringlich an. Meine eigene Arbeitsplanung würde mir erst in 3 Tagen Raum lassen Ihre Anfrage zu erledigen. Reicht Ihnen das oder wollen Sie es dann selbst erledigen?

Hier spielt häufig die Zeit eine Rolle und die Anfrage hat sich dann erledigt.

Bedanken

Situation – häufig werden wir in unseren Qualitäten gepriesen und dann fällt ein Nein besonders schwer. So geht es auch anders:

Ich danke für Ihr Vertrauen, gebe zu bedenken, dass ich erst in 2 Wochen/2 Tagen/2 Stunden Zeit habe Ihre Anfrage/Bitte zu erledigen.

Ich danke für Ihr Vertrauen, denke aber dass Sie das auch ganz allein bewältigen können. Meine Zeitplanung läßt mir keinen Raum diese Aufgabe zu übernehmen.

Mit Humor

Dafür bin ich nicht der Typ und gebe deshalb auch keine Ratschläge.

Manchmal reicht auch ein Teil-Nein

Situation – Ein Kollege will, dass Sie Daten eingeben und aufbereiten. Die Dateneingabe ist langwierig, aber in der Formatierung schlägt sie so schnell keiner:

Sofern Sie die Daten selbst eingeben und aufarbeiten, kann ich gern die Formatierung übernehmen. Am Dienstag nachmittag/ in 2 Tagen kann ich das für Sie erledigen.

Gegenangebot machen

Situation – Sie haben alte Aufgaben abgegeben und wollen nicht mehr Aufgaben ausführen, die nicht mehr zu Ihrem Arbeitsfeld gehören.

Sie sind hier im richtigen Haus. Allerdings hat sich mein Arbeitsbereich geändert. Ihr Anliegen wird nun von der Kollegin XY bearbeitet. Gern stelle ich Sie doch oder gebe Ihnen die Durchwahl, was ist Ihnen lieber?

Ertappen Sie sich mal wieder “Ja” zu sagen, obwohl Ihnen ein “Nein” lieber ist? Dann gehen Sie in sich und überlegen noch einmal genau warum Ihnen hier das “Nein” nicht über die Lippen kam. Arbeiten Sie an sich selbst und belohnen Sie sich beim nächsten bewußten “Nein”.

Wer hier persönliche Unterstützung benötigt, kann sich gern an mich direkt wenden und wir finden gemeinsam eine Lösung egal ob im Seminar oder einem Einzeltraining.

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Von der freien Rede hin zur zielorientieren Präsentation. Bereiten Sie sich vor auf eine Personen-, Produkt- oder Firmenpräsentation. Vereinen Sie Ihr Fachwissen mit dem richtigen Auftritt vor unterschiedlichen Zuhörern. Begeistern Sie durch Kompetenz, Klarheit und dem Aufzeigen von Optionen. Nutzen Sie Präsentationsfähigkeiten um beruflich zu lenken und leiten.
• Roten Faden für Präsentationen anlegen, verfeinern, nutzen
• Umgang mit Störungen und Unterbrechungen
• Eigene Sichtweisen zielorientiert
• Informieren oder überzeugen – das ist hier die Frage
• Präsentationen lebendig in Szene setzen
• Das richtige Medium für den richtigen Moment
• Zur Handlung aufrufen
• Achse der verbalen, non-verbalen und para-verbalen Kommunikation für sich nutzen
• Der „heiße Stuhl“ Umgang mit Fragen in der Diskussion
* Vermeiden Sie typische rhetorische Fehler und Fettnäpfchen
* Professionelle Integration von Stichwortmethoden
* Effektive Gliederungsstrukturen und appetitliche Wissensbrocken
* Ihr Formulierungsgeschick zu erweitern
* das Johari-Fenster zu nutzen.

Alle Teilnehmenden erleben Ihre Fortschritte aufgrund kleiner Übungen, welche Ihnen helfen die Theorie umgehend in die Praxis umzusetzen. Sie überprüfen Ihre Fortschritte in Einzel- und Gruppenarbeit, Fallbeispielen und Demonstrationen sowie anhand von Videoanalysen.

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Inbegriffen ist ein Einzelcoaching von 15 Minuten an einem der Seminartage!

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Studierende am Seminar für Allgemeine Rhetorik zur Tübingen schreiben bereits seit Jahren fleißig Hausaufgaben, Magister und Doktorarbeiten. Nun haben sie einen Weg gefunden diese auch zu veröffentlich, so dass mehr Menschen als nur der Prüfende die Arbeit liest. Hier eine vielfältige Auswahl rund um Themen der Rhetorik, sowie sie junge Wissenschaftler sehen und interpretieren.

Meine Empfehlung ist der Autor Sebastian Hoos -mit seiner Arbeit: Wie sagt man es den Flugbegleitern? Dialogizität als Form einer ‘Neuen Mündlichkeit’ in der Internen Kommunikation der Deutschen Lufthansa AG

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