Nächstes Seminar! Frei reden vor Gruppen – Rhetorikseminar in Köln - am 20. und 21. September 2010 Anmelden HIER

Posts Tagged “Anfang”

Wer schreibt hier eigendlich?

Das ist für mich häufig die erste Fragen, wenn ich durch verschiedene Blogs schweife. In den letzten Monaten bin ich zum aktiven BlogleseJudith Torma Gonçalvesr geworden, nicht im RSS-FEED vielmehr direkt auf den Blogseiten. Bei meinen Stammblogs weis ich mittlerweile wer dahinter steckt. Fliege ich aber nur über einen Blog, so frage ich mich oft, wer schreibt denn hier?

Wie es der Zufall so will, habe ich heute auf zwei meiner Stammblogs Beiträge zum Thema Gravatar bzw. “Wer schreibt hier?” gefunden.

Natürlich habe ich mir selbst auch die Frage gestellt, wissen meine Blogleser wer ich bin? Die Seiten meines Blogs geben natürlich viel Hintergrundwissen, aber so richtige eine Vorstellung, wer ich bin und warum ich über Rhetorik schreibe? Nein, die weist mein Blog auch nicht aus.  Somit habe ich mir selbst eine Hausaufgabe aufgegeben und werde in den nächsten Tagen eine über mich Seite, viel mehr aber noch, eine Kurzinfo über in das Blog einbauen. Read the rest of this entry »

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Fachwissen 1; Rhetorik 5 und Wortwahl 6!

So die Bilanz eines meiner Teilnehmer über Beiträge von Fachkollegen. Ähnliche Erfahrungen habe ich vor einigen Wochen selbst gesammelt. Auf einer Fachkonferenz sprachen von 8 Referenten, die ich selbst hörte und sah nur 3 frei oder mit Spickzetteln aus der Katergorie Elefantenmethode. Allesamt Frauen ;-) .

Daher widme ich diesen Podcast der Frage:

Wie rede ich als Experte? und werde gehört!

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MUSS-SOLL-KANN stehen im Trend!6 Schritte zum Blogartikel - Stoffanordnung

Beim assoziativen Schreiben, legen wir einfach los und schreiben. Um einen hervorragenden Blogbeitrag zu Stande zu bringen, reicht das aber nicht. Jeden falls nicht immer. Gerade bei komplexen oder komplizierten Themen ist es sinnvoller die Informationen zu sammeln, wie ich es im zweiten Abschnitt beschrieben habe.

Im Anschluss folgt dann der spannende Teil, die Vorbereitung. Die Struktur, die Gliederung aber auch die Spannung. Die Antike Rhetorik nennt diesen Vorgang dispositio – Stoffgliederung.

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In meinem letzten Beitrag habe ich mich beschwert, dass nicht genau ungenau und negativ beim Artz gesprochen wird. Zum Ende des Beitrages habe ich einige typische Beispiele gegeben, wie wir häufig formulieren. Der heutige Beitrag zeigt mögliche Auflösungen. Fallen Ihnen weitere Formulierungen ein, dann hinterlassen Sie einen Kommentar.

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Den Stoff einsammeln umschreibt sehr gut, wie wir vorgehen.

Der zweite Schritt auf der rhetorischen Leiter, ist die Stoffsammlung. Die römischen Rhetoriker nannten dies die „inventio“.

Modern bezeichnet Joachim Knape die inventio als das „Rhetorische Setting“. Hier entscheidet sich im Prinzip wie und wo und was wir reden oder schreiben.  Einige Fragen dienen dabei der Orientierung und helfen sich genauer mit dem eigenen Thema zu beschäftigen.

Gehen wir in unserer Vorbereitung einmal davon aus, dass wir ein Brainstorming durchführen und uns vorab die wichtigsten Dinge überlegen.

  • Zu wem Sprechen Sie? – Publikumsanalyse
  • Welche Argumente gibt es für mein Thema?
  • Welche Gegenargumente können auftauchen?
  • Mit welchen Fragen haben Sie zu rechnen?
  • Womit kann ich meine Zuhörer begeistern?
  • Welche Medien oder Örtlichkeiten sind zu besorgen ? – Instrumentarienkalkül
  • Welchen Stil lege ich fest?
  • Welche Beispiele illustrieren meine Rede?
  • Wie viel Zeit brauchen Sie?

Erfahren Sie mehr dazu, wie wir Blogbeiträge schreiben.

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Die Rhetorik geht bei der klassischen Erstellung eines Beitrages von 6 Schritten aus.

Hier eine Übersicht der Anstehenden Blogbeiträge:

Ich nutze meine kleine Blogserie um die Vorgehensweise für Blogbeiträge zu beleuchten, denn das Schreiben ist anders als das Reden.

Legen wir also mit der “interllectio” – der Themenfindung los.

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Zitate sind Goldstücke und meist tief vergraben. Gerade in Momenten, in denen wir an einer Rede oder Präsentation arbeiten suchen wir nach ihnen.

Mein Tipp der Woche lautet daher: Legen Sie sich eine Sammlung passender Zitate an.

Jedes Zitat Ihrer eigenen Sammlung wird zum Goldstück immer dann, wenn:

  • es Ihnen eine Eröffnung schenkt
  • Kompliziertes einfach ausdrückt
  • von vielen wieder erkannt wird
  • einzigartig ist
  • Sie sich damit identifizieren können.

Mittlerweile gibt es viele online Portale, welche Zitate liefern. Aphorismen.de ist hierbei mein Favorit.

Allerdings bevorzuge ich Bücher. Die einzelnen Seiten eines Buches in meinen Händen zu halten, ist für mich noch immer ein ganz besonderes Ereignis.

Viele Menschen beginnen ihre Reden oder Prästentationen mit “Guten Tag meine Damen und Herren!”. Nur weil es so viele Menschen tun, macht es das wohl nicht besser oder richtig. Captatio benevelentiae heißt hier das Schlüsselwort. Captatio benevelentiae übersetzen Rhetorik aus dem Lateinischen mit “Wohlwollen erheischen”. Moderner ausgedrückt wollen wir die Aufmerksamkeit unserer Zuhörer gewinnen.

Wollen wir also Zitate einsetzen, so müssen wir in der Vorbereitung genau darüber nachdenken, welche Reaktionen das Zitat hervorruft. Wer in unserer Zielgruppe wird in welcher Art und Weise auf das Zitat reagieren. Wollen wir denn genau diese Reaktion erreichen oder drückt das Zitat etwas ganz anderes aus?

Zitate oder Aphorismen oder Sentenzen vermitteln häufig das Gefühlt gleich ins Thema einzusteigen. Klassische Redeanfänge wie

Guten Tag meine Damen und Herren!

Ich fühle mich sehr geehrt heute hier vor Ihnen sprechen zu dürfen. Man hat mich eingeladen Ihnen die Buchungssätze für die Ausgaben eines Geschäftsführers in einem mittelständischem Unternehmen zu erläutern. Dieser Aufgabe komme ich sehr gern nach.

Diese Einleitung ist gut, jedoch nicht spannend und macht auch nicht neugierig. Wie wäre es mit dieser Einleitung:

Wie legen wir am besten unseren Chef um?

Herzlich Willkommen meine Damen und Herren!

Mein Name ist Max Mustermann und erläutere Ihnen heute, die buchhaltärische Umlegung eines Geschäftsführers in einem mittelständischem Unternehmen. Ihre Fragen beantworte ich gern sofort, sofern es um Begrifflichkeiten geht. Für Diskussionen habe ich Zeit zum Ende meines Vortrages eingeplant.

Eines kommt selten allein, so lautet ein altes deutsches Sprichwort. Daher hier der zweite Teil meines Tipps. Sammeln sie nicht einfach nur Zitate. Gehen Sie es systematisch an. Entweder nach Autoren, Sachgebieten oder Favoriten. In welcher Art und Weise Sie die Zitatesammlung anlegen spielt für Außenstehende keine Rolle. Wichtig ist nur, dass Sie damit arbeiten können.

Wenn Sie etwas Zerstreuung benötigen oder einfach etwas Freiraum haben, stöbern Sie in Ihrem Zitate Schatz und lassen Sie sich inspirieren. Kleine A6 Karteikarten eigenen sich dabei meiner Meinung nach am Besten. Auf der Rückseite können Sie sich immer Gedanken und Notizen aufschreiben, die Ihnen zum Zitat einfallen.

Weitere Informationen finden Sie in meinem Rhetorikpodcast: Ohrenöffner.

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