Nächstes Seminar! Frei reden vor Gruppen – Rhetorikseminar in Köln - am 20. und 21. September 2010 Anmelden HIER

Archive for the “Allgemein” Category

Heute las ich einen Kommentar auf Twitter, dass diese Rhetorik dingsda Leute ja keinen vernünftigen Satz  hervorbringen.
Mit einem Schmunzeln dachte ich an meine Studienzeit in Tübingen zurück und wir uns die alten Rhetoriker zum Lachen oder Weinen gebracht haben.

Wir lasen damals sehr viel im Original von Aristoteles über Cicero und dann hin zu Quintilian. Auch heute noch stöbere ich gern in dem einem oder anderen Werk. Aber Recht hatte der junge Mann auf Twitter schon, so richtig gut zu lesen waren diese Bücher nie, es sei denn es gab eine gute Übersetzung. Die Übersetzungen ins Englische halte ich noch immer für gelungener denn die ins Deutsche. Daher hier nachfolgend meine kleine Bibliothek rund um Quintilian.

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… so oder so ähnlich klingen heute die Kommentarüberschriften zum Thema TV-Duell 2009.

Liebling der Bildzeitung: “Yes we gähn” entspricht dabei wohl noch am ehesten dem Gemütszustand der Zuschauer. Ich habe lange überlegt, ob und in welcher Form ich mich zum TV-Duell äußern werde. So richtig einfach ist mir die Entscheidung nicht gefallen. Es fehlt einfach an Zugkraft, dass ich sagen kann, ja hier lohnt es sich mitzumischen, mich einzubringen.

Der fehlgeschlagene Small Talk Versuch der Moderatoren zum “Duzen” oder anderen neckischen Fragen war eher peinlich denn professionell. Auch die hängenden Mundwinkel von beiden Kandidaten sagen mehr als 1000 Worte. Aus rhetorischer Sicht frage ich mich, wo bleibt die Begeisterung? Das Eintreten für eigene Ideen? Die Überzeugung, was ich hier sage, dazu stehe ich auch? Charisma, das mich mitreißt?

Aus meiner Sicht haben die deutschen Politiker und Journalisten noch kein eigenes Format gefunden, was der Gefühlswelt der Deutschen entspricht, um so eine “Show” aufzuziehen. Billige Kopien aus Amerika funktionieren hier nicht, weil es um Menschen und Gemütszustände geht, nicht aber um austauschbare Marionetten.

“Presidential Debattes” so lautet das Original. Im Deutschen verhunzt es zum Duell. Da können und wurden die Erwartungen einfach nur enttäsucht. Bei einem Duell wollen die Zuschauer Blut sehen und gebrochene Knochen. Doch das sollen und dürfen unsere Anwärter auf das zweit höchste Amt im Lande nicht an den Tag legen.

Um wieviel reizvoller wäre es zu sehen, wie die beiden wirklich mit einander Debattieren? Ein Meinungsaustausch auf höchstem Niveau. Ist das zu viel verlangt? Vermutlich ja, denn in unserem Land können sich die wenigstens Menschen, geschweige denn Machtmenschen auf eine ernsthafte Debatte, einen Meinungsstreit einlassen.

Bis wir das erreichen, haben wir noch einen langen Weg vor uns. Es lebe die Rhetorik!

ps.: Vielleicht sollte ich je eine Kopie des Films Great Debattors an Frau Dr. Merkel und Herrn Dr. Steinmeier versenden?

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So einfach ist es die Weihnachtsrede als Firmenchef zu erstellen.

Oft wälzen wir ein Thema lange im Unterbewußtsein, dass heißt also, dass wir uns lange mit dem Thema beschäftigen. Eine bewährte Methode ist also einfach draufloszureden —- ABER —-nehmen Sie sich auf. Nutzen Sie die Funktion Ihres Mobiltelefones, des PC’s oder ein Diktiergerät. Mit dieser Methode haben Sie die Möglichkeit erste Ideen aufzuzeichnen und so Ihr Gedächtnis zu entlasten.

Nun ist Ihr Blatt nicht mehr ganz leer und es fällt Ihnen sicherlich leichter Ihre Gedanken nun zu ordnen. Jetzt beginnt die Vorbereitung auf die Rede im Detail.Lauschen Sie sich selbst und notieren Sie sich Ihre besten Ideen. Nun folgt der Schritt des Sortieren.Wählen Sie Dinge aus, die Ihnen persönlich gefallen. Halten Sie die Rede leicht, unterhaltsam und fröhlich. Die Weihnachtsrede ist nicht der Ort für Belehrungen.

Sofern Sie eine grobe Struktur haben, so überlegen Sie sich einen guten Einstieg in Ihre Weihnachtsrede. Nutzen Sie Zitate, Erlebnisse und Geschichten aus dem Vergangen Jahr. Wenn Sie dann die Struktur mehr erkennen können, halten Sie die Rede ein weiteres Mal und nehmen Sie sich wieder auf. Nun sind Sie einen großen Schritt weiter. Vergleichen Sie Ihre Aufzeichnungen mit der Aufnahme. Diese Vorgehensweise ist recht schnell und unkompliziert.  Probieren Sie sich aus und halten Sie Beispiele und Formulierungen fest, die Ihnen besonders gefallen.

Üben Sie Ihre Rede so einige Male.

Halten Sie den Ton umgangssprachlich, sprechen Sie einzelne Mitarbeiter direkt an oder auch besondere Kunden oder Lieferanten. Erinnern Sie an Berge und Täler des vergangen Jahres. Bringen Sie dann aber auch Ihre Ideen ein, wie das kommende Jahr werden soll. Sie sind der Vorreiter Ihrer Unternehmung. Nutzen Sie Ihre Position also weise aus.

Brauchen Sie dennoch Hilfe, so rufen Sie mich einfach an und wir schauen gemeinsam weiter.

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December 13th, 2008 | Tags: , | Category: Allgemein |

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Am 06.09.2008 findet zum 5. Mal das Rathenower Drachbootrennen ausgerichtet von Sanitätshaus Gesine Wilma in Rathenow am Wolzensee statt.

 

Seit einigen Jahren gehört das Drachenbootrennen zum festen Bestandteil des Rathenower Kalenders. Die Motivation für BSdR an diesem Rennen teilzunehmen liegt auf der Hand – auch die BSdR stechen seit 5 Jahren in See und sind noch nicht gekentert. Das Auf und Ab der Wellen sind uns aber wohl bekannt und sind das Salz in der Suppe.
Judith Torma freut sich besonders, als Jungunternehmerin Ihrer Stadt einwenig von dem zurück zugeben, was sie selbst groß gemacht hat – ein Heimat gefüh. Das Rennen selbst ist ein Volksfest für alle Rathenower und deren Freunde und Verwandte geworden. Die Teams bringen nicht nur ihre Kraft und Ausdauer, sondern auch eigene Fans mit, so dass die Stadt und der Wolzensee an diesem Tag einwenig voller werden.

Judith Torma freut sich auf spannende Rennen und eine ausgelassene Stimmung im und am Wasser.
Weitere Auskünfte auf Anfrage.
Link zum Drachenbootrennen selbst.

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Guten Tag und herzlich Willkommen!

Das Goethe-Institut hat im Februar das Einwanderungswort des Jahres 2008 gekührt. Hören Sie dazu unseren Podcast und lesen Sie weiter in den vielen Angeboten.

Podcast - reingehörtTolpatsch und andere Synonyme

Artikel in der Welt:

“Tollpatsch” – das schönste Einwanderungswort

Wie lauten Ihre Lieblingswörter? Beteiligen Sie sich und hinterlassen Sie Ihre Spuren im Sand und verraten Sie uns welche Wörter Sie am meisten lieben oder auch welche Wörter Sie beeindruckten. Unsere Sprache lebt und Sie lebt nur in unserem Gebrauch. So viele sind fleißig an Ihrem Blog. Schreiben sich die Seele aus dem Hals und doch verarmt unsere Sprache mehr und mehr. “Sein” und “haben” sind nicht die blumigsten Verben unser Sprache. Daher ran an den Speck und mit geschrieben.

Ihre Judith Torma

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Überarbeitung….

Unsere Hauptwebseite wird aufgrund unseres fünfjährigen Jubiläums vollständig überarbeitet. Und ist in den nächsten Stunden wieder erreichbar.

Judith Torma

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Als ich vor 9 Jahren meine Ausbildung in Tübingen begann, gehörte Groddek bereits zu den Standardwerken. Heute gibt es eine Neuauflage und ich empfehle Sie mit guten Herzem weiter. Eine gelungene Mischung aus Theorie, antikem Wissen und Bezügen zur heutigen Zeit. Keines dieser kleinen schnelllese Bücher.

Gerne werden hier Rückmeldungen entgegengenommen. Beste Grüße an alle Bücherwürmer…..

Judith Torma

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