Von der freien Rede hin zur zielorientieren Präsentation. Bereiten Sie sich vor auf eine Personen-, Produkt- oder Firmenpräsentation. Vereinen Sie Ihr Fachwissen mit dem richtigen Auftritt vor unterschiedlichen Zuhörern. Begeistern Sie durch Kompetenz, Klarheit und dem Aufzeigen von Optionen. Nutzen Sie Präsentationsfähigkeiten um beruflich zu lenken und leiten.
• Roten Faden für Präsentationen anlegen, verfeinern, nutzen
• Umgang mit Störungen und Unterbrechungen
• Eigene Sichtweisen zielorientiert
• Informieren oder überzeugen – das ist hier die Frage
• Präsentationen lebendig in Szene setzen
• Das richtige Medium für den richtigen Moment
• Zur Handlung aufrufen
• Achse der verbalen, non-verbalen und para-verbalen Kommunikation für sich nutzen
• Der „heiße Stuhl“ Umgang mit Fragen in der Diskussion
* Vermeiden Sie typische rhetorische Fehler und Fettnäpfchen
* Professionelle Integration von Stichwortmethoden
* Effektive Gliederungsstrukturen und appetitliche Wissensbrocken
* Ihr Formulierungsgeschick zu erweitern
* das Johari-Fenster zu nutzen.
Alle Teilnehmenden erleben Ihre Fortschritte aufgrund kleiner Übungen, welche Ihnen helfen die Theorie umgehend in die Praxis umzusetzen. Sie überprüfen Ihre Fortschritte in Einzel- und Gruppenarbeit, Fallbeispielen und Demonstrationen sowie anhand von Videoanalysen.
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Inbegriffen ist ein Einzelcoaching von 15 Minuten an einem der Seminartage!
Auf in eine neue Runde um unseren Wortschatz zu stärken. Heute geht es um Adjektive mit “d”. Auf den ersten Blick gar nicht soooooooooo schwierig. Prüfen Sie sich selbst und schreiben Sie einfach 10 Adjektive auf, die allesamt mit “d” beginnen.
Ich bin gespannt auf Ihre Beispiele und vielleicht erinnern oder erlernen Sie dabei so gar einige ausgefallene Adjektive, um so Ihren Wortschatz zu erweitern.
Körpersprache und deren Bedeutung stehen auch heute noch immer im Mittelpunkt. Viele Menschen fragen sich wieder und wieder was bedeutet es, wenn mein Gegenüber die Arme verschränkt oder grimmig drinschaut.
Quintilian war einer der ersten Rhetoriker, die sich schriftlich zu diesem Thema äußerten, welches uns noch immer überliefert ist.
2007 habe ich eine Podcastreihe zum Thema Quintilian und Körpersprache verfaßt und veröffentlicht. Diese Podcasts stehen nun auf meiner Webseite zum kostenlosen Anhören zur Verfügung.
Im Mittelpunkt soll die Bundestagswahl 2009 stehen. Ich habe mich entschieden an diesr Blogparade teilzunehmen und mich mit der Frage näher zu beschäftigen, wie wirkt das Internet im Wahlkampf im Moment auf mich.
Kommunikation steht bei mir nicht nur von Berufswegen, sondern auch privat hoch im Kurs, also auch,wenn das Thema “Wählen gehen” im Mittelpunkt steht.
Gehst du wählen? Ja werde ich! Wie in all den Jahren davor auch.
Wen würdest du jetzt wählen? Das fällt für mich unter das Wahlgeheimnis.
Was hälst du von den Wahlversprechungen der Parteien? Aus rhetorischer Sicht zu pauschal und persönlich sprechen mich die Partein als junge Unternehmerin nur selten direkt an. Ich muss lange bohren oder lesen bis ich die Information erhalte, die mir wichtig sind. Da ist viel Eigenengagement gefragt.
Inwiefern ist das Internet an der diesjährigen Wahl beteitigt? Keine Ahnung! Für mich kaum auf dem Radar und ich verbringe viel Zeit in der virtuellen Welt. Ich denke das spiegelt aber auch die Realität Deutschlands wieder. Unsere Politiker sind der verlängerte Arm von vielen Unternehmen in Deutschland. Die meisten Unternehmen halten das Internet noch immer für das “Telefonbuch der Webseiten”. So lange hier keine Interaktion seitens der Firmen stattfindet, wird es wohl auch bei den Politikern fehlen. Ich denke, das ist eine Generationsfrage.
Sollten Politiker twittern, facebooken oder myspacen? Wenn sie wissen wie, dann ja. Das heißt aber auch offen sein für den Austausch, gutes Zeitmanagement und die Fähigkeit Ihre Aussagen selbst zu formulieren und nicht nur von Sekretären und Referenten abzuhängen. Mit Blick auf die Bundestagswahl und den so wärmsten empfohlenden Vorteilen von Twittern habe ich mich im Hochsommer 2009 selbst entschieden eine Twitterkonto einzurichten. Groß war die Neugier! Groß aber auch die Überraschung wie wenige Deutsche dieses Medium nutzen und sehr überraschend, dass es fasst kein Politiker tut. Hier meine Rechercheergebnisse. Auf der Suche nach Politikern bei Twittern ist nicht viel Substanz zu finden:
So wie ich das lese, sind die meisten Profile leer oder sehr veraltet. Viele namenhafte Persönlichkeiten sind hier auch noch nicht vertreten und nutzen es so auch nicht.
6. Welche Rolle spielen die sozialen Netzwerke?
Das Netzwerk, welches ich beruflich am stärksten nutze ist Xing. Bisher galt es hier immer die politische Meinung rauszuhalten und damit war ich sehr einverstanden. Populismus scheint es mir zu sein, Parteien zu gestatten eigene Gruppen zu öffnen und auch Umfragen bezüglich der Partein zu starten. Ich vermute hier eine zu starke Vernetzung von Lobyistten und Politikern.
7. Was soll sich ändern?
Wenn etwas richtig, dass heißt sinnvoll gestaltet unternommen wird, warum nicht, aber nur aus einer Laune heraus? Ohne Konzept oder Verständnis fürs Medium? Nein, sicher nicht. Der mediale Widerstand, den die Rhetorik nur zu gut kennt, erfordert intensive Auseinandersetzung mit der Thematik. Das ist meines Erachtens nicht geschen.
8. Wie waren die letzten vier Jahre für euch mit Angela Merkel als Bundeskanzlerin?
Rhetorisch gesehen?! Weniger aufregend als die mit Schröder und anderen öffentlichen Persönlichkeiten. Ich denke, der deutschen Politik fehlt es an Streitfertigkeit. Alles wird in Ausschüssen vorverhandelt und doch nur noch im Parlament nachträglich legitimiert. Wenn der “Streit der Vater des Fortschritts ist”, wie Kurt Biedenkopf sagte, so sehe ich weder Streit noch Fortschritt in der deutschen Politik. Auch und gerade nicht im Internet.
Bull-Shit-Bingo, seit den späten 90iger ein beliebtes Spiel in Besprechungen. Fünf senkrecht, waagerecht oder diagonal und schon haben Sie gewonnen. Fünf Begriffe in deutschsprachigen Besprechungen, die Worte verwenden, die im Prinzip nur “Bullshit” ausdrücken. Also keinen Inhalt transportieren.
In den vergangenen Wochen fand ich immer mehr Blog-Beiträge, die sich diesem Thema widment. Für mich ein Indiz, dass das Thema “Bullshit-Bingo” noch immer aktuell ist. Somit auch wert einen eigenen Podcast zu erhalten. Rhetorisch gesehen ist dieses Thema alt. Schon Cicero und Quintilian beschäftigten sich mit dem Phänomen “obscuritas” – der Dunkelheit innnerhalb einer Sprache. Sie gaben uns daher 7 Ratschläge, die wir zu überdenken haben, wenn es um eine helle, verständliche Sprache geht.
Die Sprachrichtigkeit (puritas) und Klarheit (perspicuitas) werden als notwendige Vorraussetzungen für den Redeschmuck angesehen (s.Cic. de or. 3,38), da er sonst zur Dunkelheit (obsucritas) führen kann. Um schwerverständlicher Dunkelheit im Ausdruck vorzubeugen, wird auch Sorgfalt bei der inventio und der dispositio als zwar weniger anspruchsvolle Anforderung an den Redner (s. Quint. VIII, 3,2), jedoch als äußerst wichtige Grundlage allen Redeschmucks gefordert (s. Quint. VIII Vorrede 17f.). (Quelle: Ueding, Steinbrink: Grundriss der Rhetorik S. 283)
Unser Podcast beschäftigt sich näher damit.
Nachstehend auch der Beispielsatz aus unserem Podcast:
Probieren Sie es mit diesem Satz:
Hätte man schon vor einem Jahr feststellen können, dass die kinetisch operative Gesamtsituation bedürfnisorientiert bodenständig in der Bedeutungslosigkeit versinkt, wird sich als unbestreitbar herausstellen, dass die Lokalisation charakteristisch grenzwertig neu anzusetzen wäre, obschon die endoskopische Prozessoptimierung dezitiert effizient noch keine Aussagekraft erlangt. (Quelle)
Die Perspektive machts! Daher ist es immer wichtig zu wissen wo wir stehen und wer wir sind. So auch in der Rhetorik. Je nach Situation und Gelegenheit verändert sich unsere Rolle. So als Redner oder als Gesprächspartner. Dieser Podcast beschäftigt sich mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten dieser beiden Personen – denn in jeder verhalten wir uns unterschiedlich. Es geht uns um folgende Themen: Adressatenanalyse, Themenvorbereitung, Argumentationsstruktur, Rückmeldung (Feedback), Vorbereitung und Förmlichkeit.
Redner oder Gesprächsparter
Kommentare sind wie immer gern gesehen und laden zur Diskussion ein.
...heißt Sie Judith Torma, Magistra Artium der Rhetorik. Der Tübinger-Rhetorik-Schmiede entwachsen biete ich seit 7 Jahren Rhetorikseminare, Rhetorikworkshops sowie Firmenschulungen und offene Seminare rund um die Rhetorik an. Auf dem Rhetorikblog.com schreibe ich über die Kernthemen der Rhetorik und besuche Nebenkriegsschauplätze.
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