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Mein Rhetorik ABC – Blog-Parade

Inspiriert durch meine Twitter-Time-Line und hier vor allem von Natalie Schnack und Sandra Dirks bin ich auf diese wunderbare Blog-Parade gestoßen. ABC Alphabeth ABC

Allerdings habe ich die Vorgehensweise  für mich etwas abgewandert. Es ist „Mein Rhetorik-ABC“

Mein Rhetorik ABCHier kommt die Initiatorin dieser Blog-Parade zu Wort:

Zu jedem Buchstaben des Alphabets schreibt ihr ein Wort, das für euch wichtig ist oder euch betrifft oder mit euch und eurer “Welt” in Zusammenhang steht. Ob ihr das Genannte mögt oder nicht schreibt ihr mit einem kurzen Satz da hinter. Also nicht irgendwelche belanglosen Wörter aufschreiben, sondern welche die mit euch zu tun haben.

Hier nun mein Rhetorik-ABC

A – Aufmerksamkeit – Währung interessierter Zuhörer

B – Begeisterung für die Sache und mit vollem Herzblut beim Thema ABC Alphabeth ABC

C – Chariten – sind Göttingen der griechischen Mythologie und entsprechen den römischen Grazien: Göttinnen der Anmut, Euphrosyne („Frohsinn“), Thalia (auch Thaleia, „Festfreude“) und Aglaia („die Glänzende“) Quelle Sie sind die Grundlage des Charisma

D – „decorum“ – der Redeschmuck – heute fast in Vergessenheit geraten in der Sprache von Nullen und Einzen

E – „ethos“ eine der drei wichtigen Grundlagen der Aristothelischen Glaubwürdigkeit ABC Alphabeth ABC

F – Festrede – für viel Firmenchef eine Horrorvorstellung in der Weihnachtszeit und im neuen Jahr

G – Gestik – wichtige Funktion der Hände – die Gestik ABC Alphabeth ABC

H – H.U.M.O.R. – Grundlage meiner Seminare

I – Die „interllectio“ – die Themenfestlegung – wichtigster Schritt, um Nebenkriegsschauplätze in Reden und Präsentationen auszuschließen ABC Alphabeth ABC

J – Jambus – ist für mich die langweiligste Form in Gedichten – total überbewertet

K – „kairos“ die Gunst des Momentes – den richtigen Moment nutzen, hat riesigen Einfluß in der Überzeugung.

L – „logos“ – Logik im ursprünglichen Sinne von Wortkunst und natürlich der logischen Argumentation.

M – „Die Moral der Geschichte“ wichtig für Fabeln. Wichtiger am Ende jeder Rede – eine konkrete Handlungsaufforderung aussprechen

O – Orator ein anderes Wort für „Redner“, der Mensch halt, der den Mund aufmacht und andere zur Handlung animiert.

P – „pathos“ die Pathetik und die Leidenschaft, Aristotelis‘ Grundlage für Glaubwürdigkeit

Q – Quintilian mein Held der Rhetorik, denn seine 12 Bücher der Ausbildung von Redner ist ein wahrer Schatz – auch in der heutigen Zeit

R – Rhetorik natürlich, die Kunst der Guten Reden

S – Silva Rhetoricae – eine Top Webseite mit vielen Erklärungen zur antiken Rhetorik

T – Theon war die Hauptfigur in meiner Magisterarbeit

U – Unterhaltsam – wichtig um Menschen emotional zu bewegen und Grundlage für erfolgreiche Rhetorik

V – Die Reden zur Varusschlacht – waren eine Quälerei in der Analyse.

W – Wohlwollen der Zuhörer erarbeiten – die „benevolentia“ – wichtig, da nicht jeder Zuhörer uns als Redner immer wohlgesinnt ist.

X – χιασμός griechisches Wort für Chiasmus dient der Beteuerung von Antithesen: „Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört alle Liebe den Gedanken„.

Y – Mein Youtube Kanal – JTG_Rhetorik

Z – Zuhörer – für mich immer der Mittelpunkt einer jeden Rede und Präsentation.

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Rednermacherin - Judith Torma


Judith Torma blogt seit 2007 hier auf dem Rhetorikblog. Als Tübinger Rhetorikerin unterrichtet sie seit 2003 Jahren Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen. Hier auf dem Blog verschenkt Sie Rhetoriktipps und freut sich über den Dialog mit Ihren Lesern & Hörern.

Your Signature

  1. Liebe Frau Schnack!

    Rhetorik ist eine Beobachtungskunst – da viele Menschen bereits seit 4.000 Jahren beobachten und Ihre Eindrücke aufschreiben, gibt es auch viele Techniken dazu.

    Mein Studium der Rhetorik hat mich Sicherheit meinen Blickwinkel, meine Filtersysteme auf die klassische Rhetorik getrimmt. Als ich dann über Ihren und den Beitrag von Sandra Dirks an einem Tag stolperte, entwickelte sich meine ABC in wenigen Minuten.

    Schwere Kost, aber sehr lohnenswert: http://bit.ly/gac8Dd

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