In den meisten Fällen erhalten interessierte Personalentscheider einen netten Brief von mir. Darin erläutere ich genau, was ich in diesem oder jenem Seminar anbiete. Für mein Seminar im September, habe ich mir eine etwas andere Art der Einladung erarbeitet.
Es geht um Präsentationen
Präsentationen sind häufig Bestandteil von Reden, Vorträgen oder Diskussionsrunden. Präsentationen am Flipchart oder Pinnwand soll etwas Kompliziertes einfach erklären oder Gesagtes mit einem Bild unterstreichen. Hier im Rhetorikblog nutze ich eigene Visualisierungen sehr häufig um auf Themen hinzuweisen. Wie zum Beispiel hier bei den Wortschatzübungen
Die meisten werden jetzt sagen :
– ne das kann ich gar nicht.
– malen kann ich nicht.
– Ich kann auch nicht zeichnen
– ich habe keine Zeit für die Vorbereitung
– mehr fehlen die richtigen Ideen
„Ego autem dico…“ Ich aber sage, Sie können es. Viele Dinge in der Rhetorik lassen sich erlernen.
3 Vorraussetzungen für gute Redner
1. Begabung
2. Technik
3. Übung
Das gilt auch für die Fähigkeit komplizierte Inhalte zu visualisieren. Es gibt Menschen, die sind geborene Redner. Es gibt Menschen, die haben sehr wenig Begabung für die öffentliche Rede oder dem Illustrieren von Ideen. Deshalb ist es gut, dass die Rhetorik nicht nur auf Begabung aufbaut, sondern auch sehr viele spannende Werkzeuge und Techniken bietet, um die Rhetorik in einem Menschen voll zu entfalten.
In meinen Seminaren lade ich meine Teilnehmende immer ein, sich auf Ihre Begabung zu verlassen, neue Techniken auszuprobieren und in unterschiedlichen Übungen diese neuen Techniken anzuwenden.
Wort und Bild bilden eine Einheit
Rede leben von vitalien Präsentationen. Präsentationen, die die Menschen annimiren mitzudenken, bestehendes Wissen mit dem neugehörten zu verbinden. Einfache Bilder unterstützen diesen Prozess. Im Kompakten Präsentationsseminar arbeiten wir genau daran. Inhalte festzulegen, die wichtig sind, um das Gesagte bildlich zu unterstreichen. In vielen Seminaren arbeiten wir an Bildern, die aus Worten entstehen. In diesem Rhetorikseminar geht es darum Skizzen auf ein weißes Blatt Papier zu bringen und die eigene Rede darum zu trappieren.
Kopfkino ist eine wichtige Grundlage, um neues Wissen mit bestehendem Wissen zu verbinden, ebenso wichtig ist es, dieses Kopfkino in die eigenen Präsentationen zu übertragen. Dazu gebe ich in diesem Seminar erste Ideen und Anregungen. Einfache Gestaltungsmöglichkeiten für eigene Inhalte erarbeiten wir an Pinnwänden und integrieren Sie in unsere Vorträge.
Präsentationen in Vorträge integrieren
Im Fokus steht hier die Fähigkeite selbstgestaltete Flipcharts in unsere Vorträge und Reden zu integrieren. Wichtige Fragen in diesem Rhetorikseminar werden sein:
- Wie stehe ich am Flipchart?
- Welches ist meine Gestenhand?
- Wie schreibe und spreche am Flipchart?
- Wie integriere ich vorbereitete Flipchartsfolien in Vorträge?
- Wir wirke ich auf meine Zuhörer, wenn ich am Flipchart stehe und schreibe?
- Wie lenke ich den Fokus vom Flipchart auf mich als Redende?
Grundlage für dieses Fragen sind natürlich erste Gehversuche im Visualisieren, Kameratraining und eigene Themen, die Sie Ihren Zuhörern nahebringen wollen.
Rhetorik will immer Handlung auslösen
Wenn wir den Mund aufmachen, um einfach nur zu reden, dann fehlt die würzigste Zugabe der Rhetorik – der Wille andere zu überzeugen. Rhetorik will immer überzeugen, zur Handlung anregen. Dazu ist das Kopfkino wichtig und die Fähigkeit eigene Ideen mit wenigen Strichen auf eine weißes Blatt Papier zu bringen.
Weil mir die Einheit von Flipchartkino und Kopfkino so sehr ans Herz gewachsen ist, lade ich Sie ein es selbst auszuprobieren. Werden Sie zu bessseren Rednern, indem Sie Ihre Ideen aufs Papier bringen. Fangen Sie heute an eigene Themen mit einfachen Bildern und Ihren eigenen Worten zusammenzubringen. Nutzen Sie diese neuen Fähigkeiten in Reden, Vorträgen, Diskussionsrunden oder Meetings. Falls Sie allein die Ideen fehlen, dann helfe ich Ihnen hier sehr gern!