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Der erste Eindruck zählt, der Letzte bleibt – Günther Netzer geht! Welcher Eindruck bleibt?

Die ARD verkündet – Günther Netzer geht – Scholl kommt.

„Der erste Eindruck zählt, aber der Letzte bleibt!“ Welcher Eindruck bleibt von Günter Netzer?

Wer in die Öffentlichkeit geht, setzt sich der Kritik aus

Das in der Öffentlichkeit stehende Personen schnell in die Kritik geraten, ist Günther Netzer wohl seit Langem bewusst gewesen. In einem älteren Spiegelinterview spricht er sehr freizügig über seine Rolle in und mit den Medien. Auch der Schritt als Kommentator zu arbeiten, wird hier beleuchtet.

Was mir bisher nicht bewusst war, das sei der Tatsach geschuldet, dass Fußball nicht mein Leben bestimmt, ist, das Netzer sehr bewusst in die Medien ging und sich dort behauptet. Sein Auftreten in der ARD als Fußball-Experte, spiegelt das so gar nicht wieder. Ich schreibe davon warum er nicht so sehr ankommt.

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8Antworten an Der erste Eindruck zählt, der Letzte bleibt - Günther Netzer geht! Welcher Eindruck bleibt?"

  1. Cati sagt:

    Also ich muss sagen, dass ich es begrüße, dass er aufhört. Irgendwann, ist jede zeit mal abgelaufen und ohne es böse zu meinen, bei ihm ist das meiner Meinung nach so. Für mich passte er einfach nicht ins Format und auch der Herr xxx – dessen Name mir gerade nicht einfällt, der mit ihm zusammen moderiert hat, passt nicht in das Format Sportanalye, wie die ARD es gezeigt hat, er hatte es sicher manchmal sehr schwer mit Herrn Netzer. Und ob es schön sein mag, sich jedes Mal einen Gesprächskampf zu erzwingen wobei tausend Leute noch zusehen müssen? Andererseits halte ich die ARD grundsätzlich für sehr konservativ – dann finde ich, passen die beiden wieder voll ins Programm. Als Zuschauer weiß man ja, was man lieber sieht, ich würde da immer das ZDF bevorzugen, allerdings ist es auch da sehr zu bedauern, dass Jürgen Klopp zu RTL abgewandert ist und stattdessen diese nichtssagende Sportmoderatorin und ein schnarchig redender O. Kahn vor der Kamera standen. Ist eben alles irgendwie nur Geschmackssache.

  2. JTG_Rhetorik sagt:

    In der Tat ;-) es sind konservative Lösungen, die ARD und ZDF anbieten, trotzdem sollte eine geweisse Medienkompetenz mitkommen. Leider bei allen Konzepten wenig ausgereift. Schade! Danke für deinen Kommentar Cati

  3. Cati sagt:

    Ja, da hast Du Recht :-) Lg

  4. Kerstin Boll sagt:

    Günther Netzer und Gerhard Delling waren ein großartiges Moderatoren-Paar! Die Sticheleien zwischen den beiden hatten Biss, ihr Auftritt Spannung. Was für ein Unterschied, was für eine Wohltat in der glattgebügelten TV-Landschaft, die Ecken und Kanten ängstlich umschifft! Mir hat es leid getan, dass Netzer aufgehört hat. Ja, er war unverbildet und manchmal unbeholfen. Das war ja gerade das Gute. Ihm habe ich jedes Wort geglaubt.

    Wie anders Judith Rakers: eine schöne Frau, blond, feine Gesichtszüge. Ihre TV-Auftritte sind perfekt. Allerdings ist sie mir erst kürzlich bewusst geworden. Seit 2005 moderiert sie die Tagesschau, die ich mir mehrfach wöchentlich ansehe. So viel Perfektion rutscht bei mir jedoch einfach durch. Ich habe sie nicht gesehen.

    Unser neuer Bundespräsident Gauck hat viel Lob dafür bekommen, dass er in Sätzen spricht, die etwas bedeuten. Der Aufschwung der Piraten-Partei wird wesentlich der Tatsache zugeschrieben, dass sie etwas sagen, wenn sie eine Meinung haben, und schweigen, wenn nicht. Sind die merkwürdig gewandten Typen im Sinne der Medienwirksamkeit perfekt? – Sicher nicht, aber genau deshalb machen sie den übrigen Parteien gerade das Leben so schwer.

    Liebe Frau Torma. ich halte die Netzer-Fahne im direkten wie übertragenen Sinne hoch und versteige mich zu einer Gegenthese: Zu viel Perfektion bedeutet zu viel Anpassung und die führt zur Austauschbarkeit. Die Leute hungern aber nach Typen und Meinungen. Ich glaube, dass Profil im Kommen ist.

  5. Liebe Frau Boll,

    ich freue mich über Ihren Kommentar. Ja Menschen mit Profil wollen viele Menschen sehen, ich auch. Die Frage für den Ausgangsartikel war für mich eher, ob Günther Netzer sich in seiner Rolle noch wohlfühlt?

    Seine Körpersprache zeigte mir deutlich und sehr häufig, dass dies der falsche Ort für seine Informationen waren. Unser heutiges TV hat sich so auf mainstream und „ich muss doch allen gefallen“ entwickelt, dass wir immer weniger Menschen mit Profil erleben, die Ecken und Kanten haben. Im Privatfernsehen gibt es das ja schon lange nicht mehr. Auch die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender halten immer mehr hinterm Berg. Die aktuelle Kritrik an Jauch und Lanz machen das wieder deutlich.

    Fußball und die Übertragung von Fußballspielen ist in D und vielen anderen Ländern eine „wollmilchlegene Sau“. Egal was geboten wird, viele klicken rein um mitzureden, dabei zu sein und dazu dienen perfekt gestylte Menschen. Auch das aktuelle Moderatoren Paar egal ob im Morgenmagazin oder bei den Abendveranstaltungen ist mir persönlich auch zu seicht. Wer hat aber den Mut wieder Profil zu zeigen?

    Vom ARD Kommentator mal ganz abgesehen (nicht dass wir ihn nicht nur sehen), ich mag ihm nicht mehr zu hören, da auch hier sein Werkzeug, die Stimme allein kein Profil mehr hat und gerade bei den ersten Spielen etliche fachliche Fehler auftauchten – die Griechen haben zum Beispiel einen portugiesischen und keinen spanischen Trainer.

    Positiv in Erscheinung tritt meines Erachtens Béla Réthy – seine Moderation beim verregneten Spiel war auch für meine Laienohren sehr unterhaltsam…
    Stimmen wir beide für mehr Profil?

  6. Kerstin Boll sagt:

    Hallo Frau Torma,

    mehr Profil? – Da sind wir uns auf jeden Fall einig! Aber was macht das Profil aus?

    Wenn ich mir vorstelle, ich wollte Speakerin werden, dann würde ich damit beginnen, an meiner Sprache, am Ausdruck und an all den anderen Dingen zu arbeiten. Wer will schon für unprofessionell gehalten werden? Die Frage ist nur: Was ist noch professionell – und wann beginnt die Stromlinienförmigkeit? Was raten Sie Ihren Kunden?

    Herzliche Grüße
    Kerstin Boll

  7. JTG_Rhetorik sagt:

    Meine Kunden rate ich, dass ihnen die Sache am Herzen liegen muss. Also nicht nur Interesse da sein sollte, sondern Sie wirklich für eine Sache brennen. Dann kommt das Medium! Vor einiger Zeit kam ein junger Geschäftsmann zu mir. In kurzer Zeit beabsichtigt er Videos zu seiner Dienstleistung anzubieten. Als Graphiker, der sich u Digitalfotos spezialisierte, wollte er unbedingt in Videos erklären wie es geht – mit ihm im Mittelpunkt. Anmoderation, Infos rund um die Software etc. Als wir erste Probeaufnahmen machten, wirkte er plötzlich in sich gekehrt, schaut nie und nimmer und für kein Geld der Welt direkt in die Kamera. Als wir im Auswertungsgespräch darauf zu sprechen kamen, gestand er mir, dass er „eigendlich“ gar nicht gern fotographiert oder gefilm wird, schon als Kinde mochte er das nicht. Darauf meine Frage, warum dann Videos mit ihm als Hauptperson? Na weil das doch alle machen und es viele Besucher bringt.

    Mh – alle machen es? Viele Besucher? Als Alternativ empfahl ich ihm, stattdessen eher Tutorials ohne Einblendung seiner Person zu produzieren und siehe da, seine Stimme blühte auf. Aus meiner Erfahrung stellt die Kameraarbeit und alle die Wahrnehmungen, die sich dabei für uns sichtbar werden einen sehr großen rhetorischen Widerstand da. Nicht allen Menschen ist es gegeben, die Kamera zum Freund zu erhalten.

    Ich persönlich vermisse zum Beispiel die Ecken und Kanten des „Titanen“. Den Oliver Kahn des ZDFs hat doch irgend wer die Titanenzähne gezogen….

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