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Blogserie Teil 2 – Der Stoff aus dem Beiträge sind!

Den Stoff einsammeln umschreibt sehr gut, wie wir vorgehen.

Der zweite Schritt auf der rhetorischen Leiter, ist die Stoffsammlung. Die römischen Rhetoriker nannten dies die „inventio“.

Modern bezeichnet Joachim Knape die inventio als das „Rhetorische Setting“. Hier entscheidet sich im Prinzip wie und wo und was wir reden oder schreiben.  Einige Fragen dienen dabei der Orientierung und helfen sich genauer mit dem eigenen Thema zu beschäftigen.

Gehen wir in unserer Vorbereitung einmal davon aus, dass wir ein Brainstorming durchführen und uns vorab die wichtigsten Dinge überlegen.

  • Zu wem Sprechen Sie? – Publikumsanalyse
  • Welche Argumente gibt es für mein Thema?
  • Welche Gegenargumente können auftauchen?
  • Mit welchen Fragen haben Sie zu rechnen?
  • Womit kann ich meine Zuhörer begeistern?
  • Welche Medien oder Örtlichkeiten sind zu besorgen ? – Instrumentarienkalkül
  • Welchen Stil lege ich fest?
  • Welche Beispiele illustrieren meine Rede?
  • Wie viel Zeit brauchen Sie?

Erfahren Sie mehr dazu, wie wir Blogbeiträge schreiben.

(mehr …)

9Antworten an Blogserie Teil 2 - Der Stoff aus dem Beiträge sind!"

  1. Judith sagt:

    Gern geschehen! Bald kommt der nächste Schritt. BTW. ich liebe deine humorvollen Artikel auf http://blocati.de :)

  2. Cati sagt:

    Liebe Judith, der Beitrag ist eine super Hilfe. Vielen Dank :-) Lg Cati

  3. JTG_Rhetorik sagt:

    Frisch entdeckt! Ein Artikel von Blogszene – Mindmaps mit Software erstellen http://www.blogszene.com/mind-maps-fuer-blogbeitraege.html#comment-2864

  4. Hallo Judith,

    Ihre Blog-Serie gefällt mir als Blogger wirklich gut. Sehr positiv überrascht hat mich die Tatsache, dass ich als Blogger offensichtlich viele Dinge schon immer intuitiv „richtig“ gemacht habe und das aus einer ganz anderen Ecke von einem Rhetorik-Profi zu hören, tut wirklich gut.

    Vor allem der Einsatz von Mind Maps ist bei mir Standard und hilft mir wirklich sehr (was aber sicherlich eine Sache der persönlichen Arbeitsweise ist).

    Ihr Weg zur Erstellung eines Blog-Post ist aus meiner Sicht völlig OK, (fast) genau so mache ich das auch.

    Ein Punkt gehört meiner Meinung noch dazu: Ich überlege mir bei der Konzeption eines neuen Blog-Post zusätzlich immer, wie ich meinen Blog-Lesern wirklich mit diesem Artikel „helfen“ kann. Denn Posts sollten meiner Meinung nach nicht nur gut recherchiert und gut geschrieben sein, sondern sie müssen auch immer einen Zweck erfüllen, müssen ein „Problem“ der Leser ansprechen und eine Lösung des Problems anbieten, dann werden sie gelesen und auch Wochen und Monate nach der Veröffentlichung werden solche Artikel immer wieder über Google gefunden und bekommen Aufmerksamkeit und bringen neue Leser in den Blog.

    Viele Grüße

    Jürgen Schnick

  5. JTG_Rhetorik sagt:

    @Jürgen Schnick

    Danke für den Beitrag. Der rhetorische Fachtermini für „Probleme lösen“ heißt bei uns „telos“. Ein direktes Anliegen haben, warum ich den Mund aufmache.

    Wenn icht nicht direkt darauf eingegangen bin, dann liegt es wohl daran, dass es für mich zum Selbstverständnis gehört nicht nur zu reden/schreiben um zu reden.

    Der Grundgedanke der Rhetorik liegt darin, andere zum Handeln zu bewegen – in diesem Fall – bessere/gute Artikel zu schreiben. Anlaß waren für mich Fragen in Foren und auf anderen Blogs, wie vorzugehen ist, wenn Blogautoren Beiträge verfassen wollen.

    Der Zwecksatz oder die Zweckfrage widmen sich in der Regel einem Problem und seiner Lösung – mehr dazu gibt es hier: http://rhetorikblog.com/blogserie-teil-5-suchmaschinen-vergessen-nie-texte-einpragsam-schreiben/2120/

    In diesem Sinne, sind wir ganz nah am Selben Thema. Insgesamt halte ich es hier gern mit Luther: „Machs Maul zu, wenn du nichts zu sagen hast.“

    Ich freue mich wieder von Ihnen zu hören.

  6. paar Sachen aus dem Artikel kann man ja so machen, aber das meiste wird schwer

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