Willkommen bei SchnippSchnapp

So oder ähnlich finden sich zahlreiche Namenskombinationen, nicht nur in der Geschäftswelt.

Die Xing Gruppe „Corperate Identity“ diskutiert seit einigen Tagen das Thema unglückliche Firmennamen. Beim Lesen der Beiträge habe ich mehrmals herzhaft geschmunzelt und dabei immer wieder auch an meine Kursteilnehmer gedacht.

Die Xing-Gruppe weist daraufhin, dass wohl gerade in der Friseur Gilde die Namensfindung und Erfindung bereits Teil der Geschäftsgründing ist. Schauen wir doch einmal wie wir auf ein Nagel-Friseurstudio mit dem Namen „Von der Sohle bis zum Scheitel“ regieren? Hinzukäme dann eventuell eine Frau Bauchnabel, die uns an die WäscheHaare ginge.

Dieses fiktive Beispiel mag konstruiert klingen, nichtsdestotrotz finden sich zahlreiche „Echte Namen„, die schon sehr zum Nachdenken anregen.

http://www.echtenamen.de/

Mein Tipp für schwache oder zu starke Namen

Beginnen Sie Telefonate oder Gespräche nie direkt und zu erst mit Ihrem Namen. Ein Hallo Fick am Apparat kann hier leicht zu Missverständnissen und Unbehaben beim Anrufer führen.

„Guten Tag, Sie sprechen mit Rosamunde Fick“ ist hier mit Sicherheit nützlicher und angemessener. Ich wünsche viel Lese- und Schmunzelvergnügen beim Druchstöbern der obigen Webseiten.

12 responses on "Willkommen bei SchnippSchnapp"

  1. 😉 Zum Teil ja ganz witzig, aber: „Prof. Dr. med. Klaus Decker, Frauenarzt, Kemnath (13.10.2004)“ – unter Gynäkologie: hm, erschließt sich mir gerade nicht, klingt doch relativ „Normal“ der Name.

  2. Liebe Cati, danke für die Frage.
    Ein Herr Decker, der Frauenarzt ist – deckt der vielleicht die Frauen? Passt doch eher in die Tierwelt oder sehe ich das falsch?

    Ähnlich auch dieser Fall: Christian Ferckel, Gynäkologe, spätes 19. Jahrhundert (29.07.2000)

    Ich frage mich, wie die Reaktionen sind, wenn sich „Eva Adam, Dresden (20.07.2002)“ am Telefon meldet.

    Einige Namen sind denke ich wirklich wert, sich darüber gedanken zu machen und natürlich dann auch gerade in der Vorstellung, wie ich mich anderen gegenüber zu erkennen gebe. 😛

  3. Zunächst etwas grundsätzliches, Fr. Torma.

    Das Thema Rhetorik ist etwas, was sich vor allem damit befasst, wie man sich gegenüber anderen präsentiert, welchen Mitteln man sich für einen starken Auftritt bedient etc.pp. Da Ihnen diese Thematik sehr am Herzen liegt, möchte ich Ihnen gegenüber als aufmerksamer Leser eine kleine Kritik anbringen, welche ich mit einer Frage verknüpfe:

    1) Denken Sie, dass auch Texte / Schriftstücke eine Rhetorik besitzen? Ich meine schon und genau darum war ich bei ein paar Bloggings sehr erstaunt wie wenig strukturiert diese von Ihnen verfasst wurden. Ein Beispiel aus neuerer Zeit ist wohl das JFK Blogging.

    2) Nur eine makellose Präsentation rundet einen gelungen Auftritt ab, Fr. Torma. Niemand sollte eine feierliches Bühne betreten, wenn er sich nicht adäquat zu kleiden weiss. Da nutzen auch ausgeprägte rhetorische Fähigkeiten nichts, es sei denn, man ist Komiker und es ist Programm. Dieses Blog ist Ihre Bühne, Fr. Torma. Sie haben zu meinem großen Bedauern sehr viele Flüchtigkeits- und Tippfehler in ihren Beiträgen. Sollte man also nicht bei jemandem wie Ihnen, eine größere Gründlichkeit und eine Lust zum redigieren und lektorieren erwarten. Aufgrund der Tatsache, dass viele Bloggings mehr den Eindruck eines Konzeptpapiers vermitteln, ernüchtern sie mich beim Lesen und ich kann keine Textidentifikation Ihrerseits feststellen, sehr schade.

    Zu diesem Thema:

    Ich besitze einen Allerweltsnamen der Kategorie Müller, Meier, Schmitz, Schulz, Schröder. Sind sie sich bewusst, dass zum Beispiel die Meldung am Telefon, wofür sie ja auch ein Beispiel anführen in vielen Fällen gar nicht vom Mitarbeiter beeinflussbar ist? Wissen sie, dass viele Firmen die Abfolge der Meldung am Telefon vorschreiben z.B. nur Nachname, dann Firmenname, dann Grußformel? Wie geht die Rechnung der starken oder schwachen Namen da bei ihnen auf?

    Vor allem bin ich ein wenig enttäuscht, dass sie ihre Theorien bzgl. der Namensstärke nur auf den Namen ansich abstellen. Jeden Namenstypen kann man durch eine entsprechende Form der Betonung herausstellen. Selbst schwache Namen, werden mit der entsprechenden Hebung einer einzigen Silbe manchmal äußerst prägnant. Nein, Fr. Torma, ich denke, dass dieses Blogging absolut nicht ausgearbeitet ist.

    Es grüßt dennoch freundlichst
    Inbegriff

    • Guten Tag Inbegriff!

      Herzlichen Dank für Ihre offene Rückmeldung, es ist angenehm zu wissen, dass einige Leser wirklich sehr genau lesen.

      Ich stimme Ihnen zu, Rhetorik, im weitestens Begriff ist über die Aufmachung einer Person. Aber halt nur im weitestens Sinn. Struktur ist bei Weitem wichtiger und ich bemühe mich diese einzusetzen. Sollten Sie bei einigen Beiträgen nicht offentsichtlich sein, nun, dann heißt das für mich weiter zu arbeiten und das ist gut so.

      Was nun die Namensnennung am Telefon anbelangt, ja viele, wenn nicht so gar die meisten Firmen schreiben sehr deteilliert vor, wie und in welcher Art und Weise die Meldung zu erfolgen hat. Macht diese Handhabung das deshalb richtig oder richtiger? Nur weil die Masse es so macht, heißt es nicht, dass es deshalb angemessen ist.

      Neben der Namensnennung empfinde ich selbst die Reihenfolge der Meldung als wesentlich wichtiger. Mal sehen ob diese Unterhaltung hier weitergeht, dann erläutere ich das gern tiefgreifender. Daher hier eine ganz konkrete Frage. Kommen Sie ab und an die Verlegenheit nachzufragen, ob Sie bei der Firma xy gelandet sind, weil Sie die Nennung nicht verstanden haben? ❓

  4. Vielen Dank für die offene Antwort auf meinen ersten Kommentar, der direkt in einer negativen Kritik mündete. Das Dialogangebot nehme ich natürlich gerne an.

    Ich denke, wir sind uns einig, dass sich die klassische Form der Rhetorik nur auf die direkte Rede bezieht, weniger aber auf die schriftliche Form. Da wir beide nun zum Beispiel hier aber nicht verbal kommunizieren können, sind wir auch nicht in der Lage uns so zu strukturieren, wie es verbal üblich wäre, also etwa dispositio, actio etc.pp. Wir müssen uns also, und das sprechen sie bereits an, eine Struktur schaffen. Struktur kann Rhetorik in Textform ersetzen, Struktur ist Teil der vorbereitenden und ausführenden Rhetorik in Verbalform. Die Frage ist, wie lässt sich eine so transparente Struktur schaffen, dass sie den Leser (das non-verbale Gegenstück zum Zuhörer also) fesselt, bindet, interessiert, fasziniert, inspiriert etc. etc. also alles Dinge, die auch die verbale Rhetorik im Idealfall erzielt. Ich würde mich gerade bei der Textstruktur also außerordentlich freuen, wenn die logische Abfolge, Gliederung, Übergänge harmonischer wären, als sie es mir manchmal schienen.

    Was die Meldung am Telefon bestrifft, so haben sie Recht, dass es bei vielen Firmen durchaus Gang und Gäbe ist, eine bestimmte „Meldung“ zu machen. Natürlich macht eine solche Vorschrift die Meldung nicht richtiger, wobei richtiger als richtig eh unmöglich ist, das aber nur am Rande. Firmen, die auf dergleichen beharren sind m.E.n. kurzsichtig. Sie trimmen ihre Mitarbeiter auf die Meldung, aber sie lassen ihre Mitarbeiter mit dem Rest alleine und hier komme ich auf die Beantwortung ihrer konkreten Frage.

    Selbstverständlich ging es mir schon so, dass ich nachfragen musste, wer denn nun am Apparat sei, ob ich mit dieser oder jener Firma verbunden bin. Das allerdings schreibe ich nicht der Strukturierung der Meldung zu, sondern der mangelnden Fähigkeit der Mitarbeiter, sich adäquat am Telefon zu artikulieren. Telefonmeldungen sollten klar und deutlich, frei jeder Essensreste oder Launen erfolgen. Wer es noch etwas feiner tunen mag, sollte sich über Lauthebungen Gedanken machen. Wussten sie, dass viele Mitarbeiter, die langjährige Angestelltenverhältnisse aufzuweisen haben, noch immer nicht den Firmennamen korrekt aussprechen? Vor allem ist aber die Telefonmeldung ein Appell an die Disziplin. Disziplin, bei jedem Anruf eine quasi kongruente Meldung zu äußern. Das ist, wenn ich mich in meinem unmittelbaren Umfeld umhöre, fast noch schwieriger als die Askese im Bezug auf Suchtmittel.

    Grüße
    Inbegriff

    • Guten Tag Herr oder Frau Inbegriff! 😆

      Nun ich denke es liegt weniger an dem einzelnen Mitarbeiter, wobei hier sicherlich Potentials verschenkt wird, als mehr denn je bei der Struktur bzw. der Arbeitsanweisung, die von der Firma vorgegeben wird.

      Vor allem bei vielen international klingenden Firmennamen wird die Verständigung häufig sehr schwierig oder auch bei einfach nur schnell ausgespukten Firmennamen. Hier zwei Beipiele die Klaus Steinke in seinem Buch verwendet: „…anet hinternäschl“ was soviel wie „Alphanet international“ bedeuten soll oder das zweite hier: „auareiklääschtapff“ – hier handelt es sich um „Brauerei Winkler, Stapf“.

      Machen wir doch einmal die Probe aufs example und beobachten, besser gesagt hören wir in den nächsten Tagen einfach noch einmal genauer hin, welche Meldungen wir wahrnehmen und in welcher Reihenfolge diese erscheinen.

      Wenn Sie Lust und Laune haben, dann rufen Sie mich doch einmal im Büro an und lauschen wie meine Begrüßung am Telefon bzw. die des Anrufbeantworters klingt. Hier die Nummer: 03385 51 79 38.

      Bis zum nächsten Mal. Judith Torma – BSdR ❗

  5. Ich frage mich die ganze Zeit, während ich lese, wie kann man denn urteilen darüber, welche Meldung bzw. welche Reihenfolge richtig ist, wenn man sich am Telefon meldet. 😯 Es ist doch so, das ich für richtig nehme, was mein Arbeitgeber mir vorgibt. So ist es doch auch mit E-mail Signaturen. Aber gibt es für’s sprechen eine Din-Norm? Das ich mich deutlich äußern muss, Firmenname, meinen Name, das Referat nenne – dass muss richtig sein – aber in welcher Reihenfolge, das mach ich doch so, wie es mein Arbeitgeber möchte und der wird es auch irgendwo her haben, aber ich kann mir nicht vorstellen, das man „Oh- das hast Du aber falsch gesagt, dies und jenes musst Du aber so formulieren“ – sagen kann?

    Und was die Namen angeht, ich weiß ehrlich nicht, ob es wert ist, sich darüber Gedanken zu machen, mir ist das eigentlich wurst. Das sind ja wohl eher kurzweilige aber heutzutage auch schon langweilige Lacher.

    • Liebe Cati,
      es freut mich zu sehen, dass du regelmäßig liest. (Mach ich bei dir auch, habe mich heute schlapp gelacht – Größe 34 und so).

      Nun aber wieder zum Thema. Ja die meisten Firmen, ich denke mal dein Chef auch, haben sich irgendwann mal Gedanken zum Thema Telefonmeldung gemacht – allerdings scheinen viele dort nicht weit gekommen zu sein. Es gibt in der Tat gute und erfolgreiche Verhaltensweisen, welche die Meldung am Telefon eindeutig, nachvollziehbar und vor allem informativ gestalten.

      Eine Buchempfehlung und wenn du es bis dahin nicht hast, dann bekommst du es zum Geburtstag von mir ist das Buch bzw. die CD von Klaus Steinke:

      Mals sehen, vielleicht widme ich mich in einem der Podcasts einmal diesem Thema.

  6. Danke, ich verzichte. Wenn ich in diesem speziellen Amt nicht „Souverän“ genug telefonieren könnte, hätte ich hier definitiv schon längst ein Probelm …. Vielleicht hast Du dafür eher Verwendung in Deinen Seminaren.

  7. Ich bleibe gerne ein Neutrum, wenngleich mein Geschlecht doch sicher leicht anhand meiner Webseite herauszufinden wäre.

    Zwar danke ich ihnen recht herzlich für das Angebot, jedoch werde ich darauf verzichten, weil ich für mich nur einen sehr eingeschränkten Nährwert erkenne.

    Vielmehr bedauere ich aber, dass wir von meinen ursprünglichen Anliegen abgekommen sind, wo ich insbesondere auf die Präsentation ihre online Inhalte einging. Ich denke, dass es vermutlich müßig ist, mich zu wiederholen, weil ihr Interesse sich in Grenzen zu halten scheint, gewährt sei mir dennoch ein letzter Versuch.

    Dieses Blog und BSdR sind ihre Präsentationsplattformen. Hier verkaufen sie sich, sie wollen sich bzw. die Facetten, die sie anbieten, mit denen sie sich beschäftigen, darstellen. Allerdings haben sie hier und in ihrem anderen Blog, etliche grammatikalische und orthographische Fehler bzw. Auslassungen, ebenfalls mängelte ich die Struktur an. Vielleicht mag meine Erwartungshaltung falsch sein, vielleicht auch überzogen, aber jemand der mit Rhetorik brillieren will, jemand dessen Steckenpferd sowas ist, Fortbildung betrieben hat und studiert, der MUSS in meinen Augen wesentlich mehr Sorgfalt walten lassen, was seine schriftliche Präsentation betrifft. Offensichtliche Flüchtigkeitsfehler sind ein untrügliches Indiz dafür, dass sie ihre Beiträge vor dem Absenden weder redigieren noch lektorieren. Für mich ist das enttäuschend.

    Ich danke ihnen dennoch für den kurzen Exkurs in die Materie der telefonischen Meldungen und werde fortan hier keine weitere Energie investieren. Für ihren weiteren Weg in Sachen Rhetorik und Co. wünsche ich ihnen jedoch viel Erfolg.

    Grüße
    Inbegriff

    PS: „Des Bürgermeisters Katze …“ ist eine „Übung“, die wir meinerzeit (und das ist auch schon ein paar Jahrzehnte her) in der Grundschule gemacht haben. Dort ging es reihum in der Klasse:

    Der Schulhof ist … außen, belegt, (mit c konnten wir damals noch nicht viel sagen), dunkel, eisig usw.

    Für mich wirkt diese Übung „infantil“ und hat nichts mit rhetorischen Fähigkeiten zu tun bzw. nicht in der Art und Weise, wie sie sie aufmachen.

    • Tja wenn das für Sie „infantil“ ist, dann haben Sie den Sinn und Zweck der Rhetorik noch nicht verstanden. Es geht nicht darum andere zu blenden, sondern mit wirklichem Können zu glänzen. Dazu gehört der angemessene Gebrauch der eigenen Sprache.

      Für alle, die den Gebrauch von „infantil“ nicht gewöhnt sind, es heißt „kindisch“.

      Wenn Sie tatsächlich an der Rhetorik an sich interessiert sind, dann sagen Ihnen die Übungen der Progymnastma sicherlich etwas und die damit verbundenen Übungen.

      Wer sagt denn überhaupt, dass „Lernen“ oder „Rhetorik“ immer bierernst sein muß?

      Was das andere angeht, da hat ein jeder sein Anrecht auf eine eigene Meinung.

  8. Willkommen bei SchnippSchnapp – So oder ähnlich finden sich… http://t.co/a2YE338e #Rhetorik

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Judith Torma Goncalves ist die Rednermacherin. Die Rhetorik ist ihr Herzensthema. Als Schulsprecherin erste Auftrittserfahrungen, als AuPair den Faible für Debatten entdeckt und im Studium der Rhetorik ein Zuhause gefunden.

Seit 2003 arbeitet die Rednermacherin als Dozentin, Trainerin und Beratering

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Judith Torma Goncalves, M.A. der Rhetorik

Grünauer Weg 8

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