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Ich bin der Klaus #Kampf_den_themenfremden_ Kennlernspielchen

#Kampf_den_themenfremden_Kennlernspielchen mit diesem Hastag antwortete ich heute auf eine Frage von @TraningAktuell

#Kampf_den_themenfremden_KennlernspielchenGestandene Menschen entschließen sich sich weiterzubilden, neues Wissen anzueigen. Sowohl der Auftraggeber, als auch die Teilnehmenden investieren Ihre Zeit, Ihre Aufmerksamkeit als auch ihr Geld in ein Seminar.

Die Aufmerksamkeit wecken – den Einstieg finden

Attentum parareDie Aufmerksamkeit der Zuhörer wecken – ist die Maxime jeder guten Rede. Für mich als Dozentin wurde das attentum parare zur Maxime meiner Seminare. Dazu gehört ein gelungener Einstieg am ersten Seminartag.

Auch bei mir gab es Phasen, in denen ich mich von der ICE-BREAKER Fraktion mitreißen lies. Allerdings lernte ich sehr schnell von meinen Kunden und Ihren Wünschen.

Folgender Beitrag regte mich an, in diesem Beitrag über meine Einstellung zum Seminarauftakt zu schreiben.

 Die Tool- und Spiele-Verliebtheit einiger Trainer ist nicht zu bremsen, auch wenn das Publikum das gar nicht will. So wie in der Geschichte eines Kollegen, der ein SAP-Feldtraining mit einer Traumreise eröffnen wollte. Seine Aufgabe war, gestandene Techniker und IT-Leute zu schulen. So weit kam es nicht. Dem Trainer wurde der Auftrag mit sofortiger Wirkung entzogen. QuelleTorsten Seelbach

Small-Talk und persönlicher Empfang als Gegengewicht zu Kennenlernspielchen

Ich ermutige meine Teilnehmer sich vor dem thematischen Seminarbeginn auszutauschen. Ein lockeres Gespräch, der Austausch über kleine Themen erleichtert oft das Ankommen in der Seminarwelt.

Dazu gehört für mich einfach die passende Atmophäre – auch Getränke und Snacks genauso wie eine Einrichtung, die zum Verweilen ermuntert. In diesem Rahmen fällt das Kennenlernen viel leichter und ist ungezwungen.

Meine Aufgabe als Moderatorin dieser Veranstaltungen ist es, jeden in diese Runde einzuladen und zum Austausch zu ermuntern.

Wertschöpfende Einstiegssituationen in Seminaren schaffen

Das sich die Seminarteilnehmer in den ersten Minuten eines Seminars sehr detailliert mit einem Ballspielchen oder ähnlichem kennenlernen, ist für mich heute nicht mehr so wichtig. Aus zwei Gründen hat sich meine Einstellung geändert, erstens  führe meistens ich Schulungen durch, in dem Mitarbeiter von Mittelständischen Unternehmen arbeiten, welche sich meistens kennen, wenn nicht intim, so doch latent. Zum zweiten ist es mir wichtiger eine Atmosphäre des Wohlfühlens und der Geborgenheit zu schaffen.

In Rhetorikseminaren geht es oft ans „Eingemachte“, um unsere Einstellung mit anderen Menschen zu kommunizieren. Da spielt die Grundeinstellung zur Veränderung und eine innere Offenheit sich mit dem Thema auseinanderzusetzen eine wichtige Rolle.

Für meine Planung und Vorbereitung eines Seminars ist hingegen extrem wichtig, dass die Teilnehmer sich dem Thema und der Zielsetzung des Seminars öffnen. Im zweiten Schritt nutze ich dann oft Übungen, Arbeitsgruppen oder Zweigespräche, die sich thematisch ergeben dazu, Teilnehmern Raum und Zeit für den persönlichen Austausch einzuräumen.

8 Techniken seine Teilnehmer kennenzulernen

Diese Techniken finden fast alle Anwendung bevor das Seminar an sich stattfindet und bietet sowohl den Trainern, ich bevorzuge den Austausch Dozenten oder Lehrenden, die Möglichkeit sich gegenseitig zu beschnuppern und kennenzulernen.

1. Adressatenanalyse bei der Planung des Seminars

Unternehmen holen mich dann ins Boot, wenn es um Ihre Mitarbeiter geht. Mir sind die Menschen in meinen Seminaren wichtig, nicht nur die Veränderung dich sich in ihnen vollziehen soll. Daher konzentriere ich mich in den Vorbereitsgesprächen mit den Auftraggebern natürlich auch auf die Mitarbeiter. Hole mir hier Informationen vom Vorgesetzen. Idealerweise lerne ich die Teilnehmenden bereits vor dem Seminare in ihrem Heimatkontor – ihrer Arbeitsstätte kennen.

2. webbasierende Lernplattformen

Geben die geographen und finanziellen Mittel eines Auftraggebers nicht die Möglichkeit uns vor dem Seminar persönlich kennenzulernen, so nutze ich sehr gern unterschiedliche Lernplattformen. Dort lassen sich Profile erstellen, Nachrichten versenden, Umfragen gestalten.

Die meisten Lernplattformen bieten eine vielzahl von Möglichkeiten sich gegenseitig auszutauschen. So lernen die Teilnehmenden mich auch gleich kennen.

3. Webinare

Vermehrt setze ich im letzten Jahr auch Webinare ein. In diesen Webinaren geht es vor allem um ein erstes Beschnuppern. Dort habe ich die Gelegenheit mich selbst vorzustellen, biete den Teilnehmenden unterschiedliche Varianten an sich einzubringen. Auch so erfahre ich als Dozentin wertvolle Details über den Menschen und die jeweiligen Arbeitssituationen. Damit fällt mir das fine-tuning für meine Seminare immer leichter.

4. soziale Netzwerke

Intensiv nutze ich seit beginn des Jahres die Möglichkeit mit zukünftigen Teilnehmern über verschiedene Soziale Netzwerke in Verbindung zu treten. Oft passiert das dort über Gruppenfunktionen. Einige Unternehmen haben auch hier ihre eigenen Lösungen gefunden und mich als Teilnehmer in ihr eigenes soziales Netzwerk eingeladen. Soziale Netzwerke eigenen sich auch hervorragend um über das Seminar hinaus oder bei Arbeitgeberwechsel in Kontakt zu bleiben.

5. Foren

Vor gut fünf oder sechs Jahren nutzte ich verstärkt Foren auf meiner eigenen Webseite, um mit Teilnehmenden in Kontakt zutreten. Dort gab es Sprechstunden, Fragerunden und immer ein offenes Ohr. Diese Form des Austausch hat sich durch neuere online Techniken selbst abgeschaltet. Diese Forenarbeit bereicherte meinen Büroalltag jedoch sehr.

6. Chattrooms

Chattrooms nutzte ich ebenfalls vor einigen Jahren sehr intensiv um meine Teilnehmer je nach Themenlage und Auftragsumfang kennenzulernen. Die virtuelle Sprechstunde war besonders bei berufsbegleitenden Weiterbildungen, die von die Teilnehmenden selbst finanziert wurden sehr gefragt. Heute setze ich vor allem Skype ein um mit einzelnen Interessenten oder Teilnehmern vor dem Seminar in Kontakt zu treten.

7. Bild und Namen in Verbindung bringen

Wenn ich zum Beispiel im „Undercover-Einsatz“ bin oder den Menschen bereits an Ihrem Arbeitsplatz vorgestellt werde, verbinde ich das Gesicht bereits mit einem Namen. Diese Kenntnisse lerne ich dann. Welches Gesicht gehört zu welchem Namen? Hier gibt es die unterschiedlichsten Varianten. Vielleicht stelle ich diese bald in einem anderen Beitrag vor.  (Notiz an mich selbst!)

8. Willkommens Lounge

Unschlagbar ist für mich jedoch die Willkommens Lounge. Die Zeit und der Ort meiner Seminare, in dem wir schnacken, scherzen, uns austauschen kleine Fragen beantworten und einen guten Espresso trinken.

Alter, Familienstand und Anzahl der Kinder

Alter, Familienstand und Anzahl der Kinder sind besonders für Frauen gern geteilte Informationen in diesen spielerischen Vorstellungsrunden. Diese Informationen sind ja ganz nett und psychologisch sicherlich auch vielseitig verwendbar, für mich in den meisten Fällen jedoch von geringer Bedeutung.

Interessanter für meine Arbeit als Wissensvermittlerin sind Interesse an der Sache, Praxisfrage, positive und negative Erfahrungen zu unserem Themenkreis sowie die Bereitschaft zur Veränderung oder liebgewonne Gewohnheiten oder Erfahrungen. Wenn überhaupt, dann empfehle ich foglende Vorstellungsrunde…Branding myself.

Fazit:

Ich bin selbst gebranntes Kind von spielerischen Vorstellungsrunden und bevorzuge daher themenrelavente Seminareinstiege. Für einige Themen und Personenkreise mag der spielerische Einstieg dennoch eine Lösung sein.

Wichtig ist, dass es für die jeweilige Gruppe stimmt, sowohl für den Lehrenden als auch die Lernenden und das kann immer nur individuell geklärt werden.

p.s. Danke @TrainingAktuell für ihren Beitrag!

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Rednermacherin - Judith Torma


Judith Torma blogt seit 2007 hier auf dem Rhetorikblog. Als Tübinger Rhetorikerin unterrichtet sie seit 2003 Jahren Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen. Hier auf dem Blog verschenkt Sie Rhetoriktipps und freut sich über den Dialog mit Ihren Lesern & Hörern.

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