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Wie stelle ich mich vor? – Branding myself

Für viele Menschen ein echtes Problem, sich selbst in einer Runde vorstellen. Auch in meinen Seminaren, gerade in den offenen Seminaren, gibt es dieses Ritual und es hat auch seine Berechtigung.

Warum ist eine Vorstellung so wichtig?

Gruppendynamik ist hier das Schlüsselwort. Gerade in einer fremden oder wenig bekannten Gemeinschaft müssen sich Hirachien, Gruppen und Interessensgemeinschaften erst finden. Daher ist es bei Kongressen, Seminaren, Workshops und anderen Gruppenverstaltungen wichtig, sich untereinander vorzustellen.

Die Vorstellung eine echte Herausforderung

Pui für viele ein echtes Problem! Hinzu kommt das Lampenfieber, die Frage wohin mit den Händen (lesenswertes dazu finden Sie in meinem Beitrag: rhetorisches Fenster) und über alle diese wichtigen kleinen Dinge, die uns beschäftigen, natürlich auch die Frage – was sage ich denn nur?

Anglophone Konzepte gibt es für diese Situation  bereits seit vielen Jahren. Sei es der “elivator pitch” oder “90 seconds with my business”.

Als Englisch Dozentin arbeite seit Jahren immer wieder mit Menschen, die Ihre englische Kommunikation verbessern und auch internationalisieren wollen. Ein wichtiger Aspekt ist hier dabei in Erinnerung zu bleiben. Wieder erkannt zu werden. Beim anderen Interesse wecken.

Fallstricke bei der persönlichen Vorstellung

Nicht nur Frauen, aber diese besonders bieten immer sehr umfangreiche Informationen zu sich als privater Person, weniger jedoch über sich als Geschäftspartner.

Hand aufs Herz, ist es eine ganz besonders wichtige Information für Sie als Teilnehmer zu wissen, ob jemand verheiratet ist, wieviele Kinder daheim warten und mit welchen Jahren wir gesegnet sind? Also für mich sind das nette Informationen, die sich im Small-Talk oder in der Pause ergeben, nicht jedoch in der Vorstellung für ein Seminar oder ein Meeting mit vielen neuen Leuten.

Was gehört in eine Selbstvorstellung?

Business Spotlight hat vor einigen Monaten einen interessanten Artikel genau zu diesem Thema veröffentlicht. Heute stelle ich Ihnen dieses Konzept vor. Hier die 7 wichtigen Aspekte, wenn Sie sich anderen vorstellen, ganz egal ob, Sie Geschäftsführer sind, Teamleiter, Mitarbeiter oder als Freiberufler:

  1. Warum sind Sie hier (in der Besprechung/Konferenz etc)?
  2. Welche Aufgaben/Berufe haben Sie, die für dieses Gepräch wichtig ist/sind?
  3. Wie lautet Ihr Name?
  4. Benennen Sie eine aktuelle Berufserfahrung, die mit dem Thema zu tun hat!
  5. Verraten Sie uns etwas persönliches!
  6. Bieten Sie uns einen “memory hook”, etwas zur bleibenden Erinnerung!und mein ganz persönlicher Tipp:
  7. L.m.a.a – Lächle mehr als andere!

Ich fordere Sie auf, sich auszuprobieren. Stellen Sie sich hier vor. Nutzen Sie dieses Medium, um sich auszuprobieren. Jeder Beitrag wird genau von mir kommentiert – Sie erhalten also eine kostenlose aber wertvolle Rückmeldung. Gerade in diesen turbulenten Zeiten ist es wichtig im Gedächtnis von Ihren Gesprächspartnern zu bleiben.

Auf erfolgreiches personal branding ich freue mich auf Ihre Beiträge.

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Über den Autor

@Rednermacherin

Diesen Beitrag schrieb Judith Torma, Magistra Artium der Rhetorik. Der Tübinger-Rhetorik-Schmiede entwachsen biete ich seit 9 Jahren Rhetorikseminare, Rhetorikworkshops sowie Firmenschulungen und offene Seminare rund um die Rhetorik an. Auf dem Rhetorikblog.com schreibe ich über die Kernthemen der Rhetorik und besuche Nebenkriegsschauplätze.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://rhetorikblog.com/wie-stelle-ich-mich-vor-branding-myself/2334/

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